Freitag, 24. August 2012

Wieder etwas Lustiges aus den Foren


So nach einer legendären Nacht, kann ich nun endlich aus dem Gefängnis aus Thessaloniki meinen Erfahrungsbericht zu dem Auswärtsspiel schreiben. Leider wurde mir erst heute früh ein Laptop zu Verfügung gestellt, deswegen musstet ihr solange auf den Bericht warten. Mittwoch früh ging es los, ich und 3 Freunde von Eisern Wien legten pünktlich um 9:00 Uhr vom Flughafen Wien-Schwechat ab. Uns war im Vorfeld schon bekannt, von einigen Insidern (Fanfreundschaft sei Dank), dass am Nachmittag in der Stadt einige PAOK Hools anwesend sein werden, so eine Chance durften wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Leiden wurden uns bereits bei den Sicherheitskontrollen, 2 Springermesser ,25 Bengalen und einige Leuchtraketen abgenommen, die wir versuchten im Handgepäck mitzunehmen. Allerdings was das kein Problem, da wir noch genug Waffen in unserem Reisegepäck mitgenommen hatten. Nachdem wir um 14:00 pünktlich in Griechenland gelandet sind, wollten wir erstmals die Stadt erkunden. Weil uns unsere Messer abgenommen wurden, mussten wir erstmals neue Messer in einem griechischen Shop kaufen. Nachdem wir uns in einem Werkshop 3 Cuttermesser besorgt hatten, mussten wir den Alkoholvorrat sicherstellen. Also ging es gleichmal zur Tankstelle wo wir 5l Vodka und 7 Tragerl bier gekauft hatten. Nach einem Saufgelage waren wir nun endlich auf ein paar Konfrontationen mit den ansässigen Hools aus. Es stellte sich leichter als gedacht heraus, da wir bereits nach 5 Minuten von 10 wütenden PAOK Hools angegriffen wurden, nachdem wir Panathinaikos Rufe von uns gaben. Zum Glück waren wir besser bewaffnet als sie und so konnten wir einige Feinde mit Schnitt und Stichwunden verletzen, doch leider gelang es ihnen im Laufe des Kampfes die Oberhand zu gewinnen ,da sie in der Überzahl waren. Wir zogen mit ein paar blauen Augen und Prellung davon, während wir im Hintergrund schon die Rettungssirene hörten, die wohl ein paar feige PAOK Fans gerufen hatten, 1:0 für uns .  Kommen wir nun zum 2. Teil und zum Höhepunkt dieses Auswärtsspiels. Nachdem wir uns vor weiteren PAOK Hools schützen mussten, versteckten wir uns auf einem Bahnhof und schliefen auf den Bänken. Einer von uns musste immer Wache halten, damit wir nicht plötzlich hinterrücks angegriffen werden könnten. Dann am nächsten Tag, pünktlich um 10:00 Uhr, trafen wir uns mit 25 weiteren Leuten von Eisern Wien. Sie hatten bereits viel mehr Erfahrung mit solchen Fankämpfen und bestätigen uns, dass heute eine Schlacht gegen PAOK Fans geplant sei. Sie hatten uns auch geraten Molotow Cocktails zu basteln, dies würde ganz einfach funktionieren, indem man Stroh 80 nimmt, mit einem T-Shirt umwickelt und anzündet. Also kauften wir die nötigen Materialien und bereiteten alles für den Abend vor. Im Bus, auf dem Weg in Stadion, trafen wir dann auch noch unseren alten Freund, Hass-Grieche. Er gab uns noch wertvolle Tipps wie man am besten die Polizeikontrollen umgeht und wie lächerlich die Sicherheitsvorkehrungen im Stadion eigentlich sind. Mit Leichtigkeit konnten wir alle mitgebrachten Sachen in das Stadion schmuggeln. Unser nächstes Ziel, die PAOK Hools zu provozieren, damit es endlich zu einer ordentlich Fanschlacht kommt, war auch nicht besonders schwer. Erneut genügten bereits ein paar Panathinaikos Rufe und einige Bengalen, welche wir in den gegnerischen Sektor geworfen hatten und schon stürmten hunderte wütende Fans das Spielfeld. Mit unseren Messern gezückt versuchten wir nun das Feld zu stürmen und ein paar PAOK Fans zu attackieren. Doch die Polizei machte uns leider einen Strich durch die Rechnung. Zwei Polizisten konnte ich leicht verwunden, einem konnte ich sogar einen Teil seines Ohrs abschneiden, doch schlussendlich gelang es ihnen uns zu überwältigen und festzunehmen.  Das Spiel haben wir dann leider nicht mehr gesehen, aber das ist auch völlig egal schließlich ging es hier um Fankultur und nicht um ein unwichtiges Fußballspiel, denn wir sind Rapid!!!!!! Ich musste mich dann noch stundenlangen Befragungen aussetzen, doch ich denke ich werde in den nächsten Tagen auf Bewährung freigelassen. Danach folge ich dem Beispiel von Julian Assange und flüchte mich in die österreichische Botschaft. Alles in allem ein tolle Auswärtsfahrt die ich jedem echten Rapidfan ans Herz lege, soetwas erlebt man kein 2. mal.


Ich lese seit vielen Jahren regelmäig im ASB mit und ich werde jetzt auch ab und zu etwas schreiben. Ich war in unserem Sektor und hatte kurzzeitg Todesangst. Beim Aussteigen aus dem Bus hatten alle Polizisten Gasmaksen auf und ich hab schnell gemerkt warum. Die Luft war nicht zum aushalten und dann habe ich gehört, dass eben Molotowcocktails und anderes Sachen auf die vorderen Busse geflogen sind und die Polizei mit Tränengas um sich gesprüht hat. Dann als erstes gleich Panathinaikos zu singen ist schon mal nicht das intelligenteste und als dann irgendwer mit dem Leuchtstift herumgeschossen hat, hab ich damit gerechnet, dass es gleich richtig gefährlich für uns wird. Ich bin relativ weit oben gestanden und hab runtergerufen, dass sie damit aufhören sollen nur das wurde natürlich ignoriert. Als dann die Ersten zu uns gelaufen sind, bin ich ganz nach oben gelaufen und hab mich gegen die Mauer gestellt und ab dem Moment hab ich nichts mehr gesehen sondern nur noch gehört, dass Sachen durch die Gegend geflogen und in meiner Nähe explodiert sind. Dann hats geheißen schnell alle Schals vor den Mund und dann hab ich das Tränengas schon richtig stark im Gesicht gespürrt. In diesen Minuten hab ich einfach nur gehofft, dass die Griechen nicht in unseren Sektor kommen und es bald wieder vorbei ist, denn wir wären nicht aus dem Sektor gekommen und wären denen komplett ausgelifert gewesen weil eben die Polizei auch nur zugeschaut hat. Dann waren aufeinmal ein paar Polizisten ganz oben bei der Mauer und haben uns wieder runtergestoßen mit ihren Schildern und Schlagstöcken und haben uns angebrüllt. Dafür waren unten bei den Griechen fast gar keine Polizisten und die Sicherheitskräfte, die unten waren haben fast nur zugeschaut, weil es sie wohl nicht wirklich gestörrt hat und sie wohl auch selber Angst hatten. Während des Spiels haben die ganze Zeit irgendwelche Griechen rechts von uns versucht zu uns herüberzukommen und haben die ganze Zeit herübergeschimpft und jeden der aufs Klo gehen wollte angespuckt und abgeschossen. Obwohl dort Polizei stand haben die fast nichts dagegen getan. Einem Mann neben mir wurde sogar am Klo von einem Ordner ins Ohr gespuckt. Die Polizisten über uns sind uns dann sogar beim Torjubel angestiegen, haben uns gestoßen und haben gesagt wir sollen nicht so laut sein. Nach dem Match hat sich die Polizei rund um das Stadion eine Schlacht mit den Paok Leuten geliefert und es waren dauernd Schreie und Knallkörper zu hören. Die Polizei war während und nachdem Match komplett überfordert und hat wohl nicht wirklich gewusst wie sie uns sicher zum Flughafen bringen sollen. Nach gefühlten zwei Stunden sind wir schnell in die Busse rein und sind dann zum Flughafen gefahren. Am Weg wurden einige Busscheiben mit Steinen eingeschlagen. Dann waren wir endlich in Sicherheit und sind heimgeflogen. 

mir gehts genauso Ernesto, mittlerweilen sitz ich lieber mit Freunden zusammen und schau mir unter der Weinlaube die Spiele an, oder wie du sagst regionale Ligen, Gebietsliga etc es tut mir wirklich weh für den Sport, welchen ich so liebe und selber viele Jahre aktiv ausübte, und wenn ich bedenke das ich gestern um ein Haar (Bauchentscheidung) im Stadion gesessen wär......da vergehts einen, und ich sag euch was, ich hab von einem gewissen Fanbeauftragten mitlerweilen sowas von die Nase voll, überall mitcashen, etc etc....ich will gar net ins Detail gehen, bei uns ist so vieles Scheinheilig geworden unfassbar, und desto mehr Leute man in diversen Funktionen kennenlernt desto übler wird einen. 

Wegen diesen frustrierten Hurenkindern, die diesen Sport der Könige nicht verstehen und nicht lieben, wird die große Menge der Fans weiterhin vor diverse Probleme gestellt.
Im Alltag (hui, es gibt ein Leben neben dem Fußball) muss man sich fast schon rechtfertigen, warum man gerade Fußball als Hobby ausgesucht hat. Im Stadion wird man gefilzt und darf bei diversen Spielen allerhöchstens ein Leichtbier, dieses elendige Gschloder, zu sich nehmen. Die eigene Mannschaft muss Strafen bezahlen und in die Sicherheit investieren, anstatt die Infrastruktur oder die Mannschaft zu verbessern. Alles wegen diesen Sozialversagern, diese Trottelegomanen, die den Fußball vorschieben, um ihr frustriertes Leben in Schwung zu bekommen und eine Plattform zu bekommen, wo sie auch einmal wichtig sind. Klingt verallgemeinernd, ist verallgemeinernd. Diese Vollidioten gehen mir unfassbar auf den Senkel. Wie kommen bitte all diejenigen, die sich immer nach den Regeln der Gesellschaft benehmen, um die Strukturen funktionsfähig zu lassen, dazu, wegen diesem Sud Einschränkungen zu erleben. Pfui Teufel. Diese Huren sind keinesfalls Rapid. Auch wenn sie es vielleicht mitsingen oder Leiberl mit diversen Aufschriften tragen. Die sind nur mehr lästig und ich hab kein Verständnis mehr. Schon lange nicht mehr. Oaschlöcher.


Schon wieder diese lächerliche Anname, Waffenkämpfer hätten ohne Waffe nix drauf. Natürlich können die auch ohne dem was. Mit Waffe richtet man halt mehr Schaden an und das ist das Ziel. Das ist ja kein Wettkampf mit irgendwelchen Regeln, sondern purer Hass der da ausgelebt wird.  Dass man nach einem Angriff, wenn man seine Arbeit erledigt hat, wieder abhaut, ist für mich auch nachvollziehbar. Glaubt doch nicht ernsthaft dass man über 500 leute und bullen vom belebtesten platz der Stadt verjagen kann. wo hätten die denn hinsollen, ins Meer? Ein paar Leute verletzen, schon mal einen Vorgeschmack auf nachher geben und dann wieder weg. Oder sollens den ganzen Tag dort stehenbleiben und sich dann verhaften lassen, wenns zum kämpfen zu müde geworden sind? Beim und im Stadion hat man sowieso Möglichkeiten weiterzumachen.  und was hat Rapid dann im Stadion gemacht? Sind im Sektor bis auf ein paar alle nach oben geflüchtet und haben halt ein bisschen mit dem Leuchtstift geschossen. Auch nicht gerade die mutigste Möglichkeit. Haben wohl auch nicht damit gerechnet, dass es so eskaliert, wenns ein bisschen Bengalen in die Familienblöcke hauen. Nachher haben sie sich nicht mal mehr ihre Mannschaft anfeuer getraut. Nach dem Spiel mussten sie noch stundenlang von den sonst so gehassten Polizisten beschützt werden.  Also ich versteh jetzt nicht für was Rapid hier so gelobt wird. Wofür denn? Dass sie sich ein bisschen in Saloniki aufgeführt haben, weils fälschlicherweise glauben sie sind die Übergötter und können sich sowieso alles erlauben? Diesmal sind ihnen die Grenzen aufgezeigt worden.  Und krasseste Szene im deutschsprachigen Raum? Also das ich nicht lache. Klar in Österreich ist Rapid eine Macht und sie verstehen es einfach sich zu präsentieren, aber ich würd sie trotzdem klar hinter einige deutsche und schweizer Szenen stellen. Europaweit, entgegen der Meinungen einiger hier, kann sich Rapid sowieso ganz ganz weit hinten anstellen.