Sonntag, 31. Mai 2020

Die Steckdose von Wiener Neustadt

Im April konnte das komplette Ibiza-Video von Fahndern des Bundeskriminalamts in einer Wohnung in Wiener Neustadt sichergestellt werden. 

Das meistgesuchte Video des Landes, das Vizekanzler Heinz-Christian Strache aus dem Amt brachte, war fast ein Jahr lang in einer Steckdose in Wiener Neustadt versteckt.

Das Material war auf einer Speicherkarte eines Feuerwehrmannes als es im April von den Fahndern des Bundeskriminalamts in dessen Wohnung sichergestellt wurde, wie der "Kurier" in seiner Sonntagsausgabe berichtet.
https://www.vienna.at/kurioser-fundort-hier-wurde-das-ibiza-video-fast-ein-jahr-lang-versteckt/6633972?fbclid=IwAR0oCf8cLU7fw45oPkC6DaTUu7FwhqFhGGNnESfwXxbQRepJt3sRcibJ4wk


Fundstück


Donnerstag, 28. Mai 2020

Daheim in Favoriten















Entscheidung in der BL gefallen ?

Corona-Verstoß: Harte Strafe für den LASK

Die Bundesliga hat den Corona-Verstoß des LASK hart bestraft: So verhängte der Senat 1 einen Abzug von sechs Punkten über die Linzer, dazu kommt eine Geldstrafe von 75.000 Euro. Dem LASK wird zu Lasten gelegt, gegen den Grundgedanken des Fairplays verstoßen zu haben.

In der Tabelle verlieren die Oberösterreicher damit Rang eins an Red Bull Salzburg, auf den sie nun als Zweiter drei Zähler Rückstand haben.

Hintergrund der Strafe waren in die Öffentlichkeit geratenen Aufnahmen, die die Linzer beim Regelverstoß der Corona-Maßnahmen beim Training zeigten.

Der LASK kündigte an, gegen das Urteil Einspruch einzulegen.  

http://www.fanreport.com/at/news/heftige-strafe-fuer-den-lask-1358516?fbclid=IwAR2Y_5zz0a3jeTC6p2OeK1n5e7bZqBfeE7FjGaQJYPx5VIkn-eebHxKlyKw

Kai-Jan Krainer, der Mann der rechnen kann !

Favoriten, Oida !

Alko-Lenkerin brach Wiener Polizisten zwei Zähne ab


In Wien-Favoriten wurde eine 26-jährige Fahrzeuglenkerin bei einer Verkehrskontrolle mit einer Alkoholisierung von 2,12 Promille aufgehalten. Bei einem Fluchtversuch attackierte sie einen Beamten mit einem Ellenbogenschlag. 

https://www.vienna.at/alko-lenkerin-brach-wiener-polizisten-zwei-zaehne-ab/6631313?fbclid=IwAR0ogyUAXqutxfxrHBlOzliEBa7ev0PmjwuJOMtGdHK5C3xPbkMjbtCBQPw

Donnerstag, 14. Mai 2020

Bundesligaweiterführung

Liga startet am 2. Juni wieder durch

Die tipico-Bundesliga setzt ihre wegen der Coronavirus-Pandemie seit Mitte März unterbrochene Saison am 2. Juni fort. Das wurde auf der Clubkonferenz am Mittwoch beschlossen. Schon kurz davor, am 29. Mai, findet in Klagenfurt das ÖFB-Cupfinale zwischen Titelverteidiger Red Bull Salzburg und Zweitligist Austria Lustenau statt.
 
Am Dienstag hatte die Liga von der Politik um Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) und Sportminister Werner Kogler (Grüne) die Erlaubnis für den Neustart bekommen. Am Mittwoch diskutierten die Clubs den Rahmenspielplan und beschlossen dabei auch die Termine. Unmittelbar nach dem Pfingstwochenende geht es mit der 23. Runde weiter.
Zuerst beginnen die Clubs der Qualifikationsgruppe, am Mittwoch folgt die Meistergruppe. Je zehn Runden stehen noch aus, es gibt ausschließlich englische Wochen, am 4./5. Juli will man fertig sein. Danach folgt das drei Spiele zählende Europa-League-Play-off, wo der letzte internationale Startplatz ausgespielt wird. Gespielt wird in der Meistergruppe immer sonntags und mittwochs, in der Qualirunde samstags und dienstags. Das Play-off-Halbfinale ist für 8. Juli, die beiden Finalspiele sind für 11. bzw. 15. Juli terminiert.
 
 
 

Se Video....


Bereits kurz nach Veröffentlichung der Vorwürfe gegen den LASK sind Videos auf YouTube aufgetaucht, die den LASK beim illegalen Mannschaftstraining zeigen soll. Auch 90minuten.at liegen zwei Videos und mehrere Screenshots vor, daher kann die Echtheit dieser auf YouTube hochgeladenen Videos bestätigt werden. Dieses Video wurde von den "Vorarlberger Nachrichten" hochgeladen:



https://www.90minuten.at/de/red/presseschau/kurzmeldungen-vereine-verbaende-sportler/2020/mai/video-zeigt-lask-beim-illegalen-mannschaftstraining/

Ups, was ist da los ?

Die Medienaussendung erfolgt gemeinsam von FC Red Bull Salzburg, SK Rapid Wien, RZ Pellets WAC, SK Puntigamer Sturm Graz, TSV Prolactal Hartberg, FK Austria Wien, Cashpoint SCR Altach, FC Flyeralarm Admira, WSG Swarovski Tirol, SV Mattersburg, spusu SKN St. Pölten
 
(Hinweis: In der ursprünglichen Aussendung haben die Klubs statt "Die Vereine" den Klubnamen angegeben, die individuellen Statements unterhalb werden, so weit verfügbar, laufend ergänzt)
Die Vereine haben haben heute Vormittag von schwerwiegenden Vorwürfen gegenüber dem LASK Kenntnis erhalten. Konkret geht es dabei um Video-Material, auf dem deutlich zu sehen ist, dass die Linzer massiv gegen die von der Österreichischen Bundesregierung vorgegebenen Richtlinien im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstoßen haben. Auf diesen Bildern ist u. a. zu sehen, dass dabei weder auf ein Kleingruppentraining noch auf die Einhaltung von Mindestabständen bzw. das vorgegebene Zweikampfverbot Rücksicht genommen wurde. Diese Bilder dokumentieren klar, dass beim LASK – trotz des strikten Verbotes durch die zuständigen Ministerien – ein Training mit vollem Körperkontakt absolviert wird.
Dadurch werden auch seit Tagen bestehende Gerüchte rund um ein Mannschaftstraining der Oberösterreicher bestätigt.
Durch dieses rechtswidrige Verhalten werden die enormen Bemühungen der Bundesliga und ihrer Klubs, die Gesundheit aller am Bundesliga-Fußball Beteiligten sicherzustellen, ad absurdum geführt. Das eigentlich gemeinsam ausgearbeitete und einstimmig von allen Klubs angenommene Präventionskonzept wurde dadurch mutwillig hintergangen. Zudem leitet sich daraus auch ein klarer Wettbewerbsvorteil des LASK gegenüber den anderen Klubs der Tipico Bundesliga ab, der so nicht zu akzeptieren ist. Die Vereine distanzieren sich mit aller Schärfe von diesem Verhalten und werden auch weiterhin die Vorgaben der Regierung strikt einhalten. Die verantwortungsvolle und sichere Fortführung des Bundesliga-Bewerbs hat weiterhin oberste Priorität.
 
 
 

Echte Hilfe ?


ER ist wieder da !



Montag, 11. Mai 2020

Hmmmmmm

Kogler glaubt an Ligastart „Ende Mai, Anfang Juni“

Vizekanzler und Sportminister Werner Kogler (Grüne) ist zuversichtlich, dass die heimische Fußballbundesliga nach der Coronavirus-Pandemie „Ende Mai, Anfang Juni“ ihren Spielbetrieb fortsetzen kann.
Kogler geht davon aus, „dass wir hier zu einer Lösung in dieser Woche – vielleicht schon bis Mittwoch – kommen“, sagte er heute in Wien.

https://orf.at/#/stories/3165217/

Der Rest ist egal ?


Mittwoch, 6. Mai 2020

Öha - wird da was vorbereitet oder ist da etwas grundsätzlich faul ?

Schwere Mängel bei Wiener Sportanlagen

Der Stadtrechnungshof hat bei einer exemplarischen Begutachtung von fünf Sportanlagen in Wien zahlreiche Mängel entdeckt. Die zuständige Magistratsabteilung Sport Wien (MA 51) solle intensiver kontrollieren, lautet eine Empfehlung.
Die Überprüfungen hätten ergeben, "dass zum Teil erhebliche bautechnische Mängel offenbar über einen längeren Zeitraum keiner Instandhaltung zugeführt worden waren“, wie die Prüfer in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht festhielten. Für die Begutachtung wählte der Stadtrechnungshof unter anderem zwei Fußballanlagen – die Vienna-Heimstätte Hohe Warte und den Platz des FC Stadlau in der Donaustadt – aus, die von der Stadt an die Vereine verpachtet werden. Geprüft wurde auch die Rundsporthalle bei der Per-Albin-Hansson-Siedlung in Favoriten, die von der MA 51 selbst verwaltet wird.
"Die vorgefundenen Mängel bei diesen Anlagen betrafen z.B. unsachgemäße Reparaturen von statisch wichtigen Bauteilen, unzureichende Be- und Entlüftungsanlagen, nicht fachgerechte Ausführung elektrischer Anlagen, beschädigte Dacheindeckungen, aufgeworfene Betonfelder in Fluchtwegbereichen und unzulässige Schachtabdeckungen sowie Sperrmüllablagerungen“, hieß es im Bericht.

Viele Mängel auf der Hohen Warte

In der Naturarena Hohe Warte stellten die Prüfer „erhebliche Mängel am Tribünenbauwerk“ fest, obwohl das Tribünendach vor nicht allzu langer Zeit neu errichtet worden ist. Vor allem „starke Schäden an den tragenden Stahlbetonkonstruktionen“ wurden bemängelt. ebenso wie eine „gänzlich unbrauchbare“ Absturzsicherung in einem Sitzplatzbereich und eine Hauptzugangstreppe in „desolatem Zustand“.
https://wien.orf.at/stories/3047228/?fbclid=IwAR0fq9rW1T0U949deGDzMQ7JUjKy3ClHqlZmA9GrwFE-6rhQ7i9xm6rEgC8

Montag, 4. Mai 2020

Prominenter Abgang bei der Viktoria

Rotter verlässt die Wiener Viktoria

Mit unglaublichen 33 Treffern ballerte Dominik Rotter den SC Wiener Viktoria in der Vorsaison zurück in die Regionalliga Ost. Unvergessen bleibt dabei der 5. Mai 2019: Im Spiel gegen FV Wien Floridsdorf erzielte der 29-Jährige zwölf Treffer (!) und sorgte österreichweit für Schlagzeilen. Dies ist nur eines von vielen Highlights, die Rotter im roten Raben-Trikot erlebte. Nun ist das Kapitel Viktoria nach dreieinhalb Jahren aber beendet - am Montag löste er seinen Vertrag vorzeitig und einvernehmlich auf.

http://www.fanreport.com/at/wien/news/rotter-verlaesst-die-wiener-viktoria-1358415?fbclid=IwAR28NvfYh1duWet7X4CetTE70iIGWGG684CpcteLomQ5M53Y-tQivvjvRKY

Wenn es nicht einmal mehr der Haushund hören kann....

Bild könnte enthalten: Text „5G ist Schuld nicht der Virus! Bill Gates steckt dahinter! Nene, habe meine eigenen Recherchen angestellt. Auf Auf YouTube!“

Das wird echt noch spannend....

Anschober: "Keine Privilegien" für den Fußball

Weitere Gespräche mit Fußball-Bundesliga kommende Woche – Geplantes Konzept muss adaptiert werden
Wien – Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat am Sonntag verlautet, dass man weiter für Gespräche über die Weiterführung der aufgrund der Coronavirus-Pandemie unterbrochenen Saison der Fußball-Bundesliga zur Verfügung stehe. "Klar ist dabei: Ähnlich wie in Deutschland wird es keine Privilegien geben, sondern steht der Gesundheitsschutz auch in Österreich auch beim Fußball im Mittelpunkt", so Anschober.

https://www.derstandard.at/story/2000117257130/anschober-keine-privilegien-fuer-den-fussball?ref=article&fbclid=IwAR1eychGFvdgFmJaOf9lcE0Iv3Lk2DG9BP8dqAlRqsGctWi3KmDbV1Iq7xc

Samstag, 2. Mai 2020

Catanzaro 2020

Bild könnte enthalten: Himmel, Wolken und im Freien

UTC anno 1969

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Personen auf einer Bühne

Oho - Teil 2

„Ein schwarzer Donnerstag“ für den Fußball

Markus Kraetschmer zeigt sich über die Entscheidung der Politik enttäuscht. Er sieht den Profi-Mannschaftssport in Gefahr.
Mit den neuen Auflagen für den Fußball im Speziellen und den Mannschaftssport im Allgemeinen hat das Gesundheitsministerium der Bundesliga die Pläne für den Restart der Saison vorerst platzen lassen. Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer will zwar nicht aufgeben, eine Fortsetzung der Meisterschaft scheint aber mit den Forderungen relativ sinnlos. Knackpunkt ist bekanntlich die Forderung nach einer Quarantäne für beide Mannschaften eines Spiels, wenn ein Spieler positiv getestet werden sollte.
https://www.90minuten.at/de/red/presseschau/kurzmeldungen-vereine-verbaende-sportler/2020/mai/---ein-schwarzer-donnerstag----fuer-den-fussball/?fbclid=IwAR2_NxYJxRzDeW_5d5A3qztAeAxX9U2KTcyv62AhhA7Sjp_9j8DGrUqYKsU

Oho - Teil 1

Eine Fata Morgana ruiniert den Mannschaftssport

Die letzte Besprechung zwischen Bundesliga und den zuständigen Ministerien ergab, dass beide Teams plus Kontaktpersonen in Quarantäne müssen, wenn einer Corona-positiv ist. Das verunmöglicht Mannschaftssport.
+ + 90minuten.at Exklusiv + + Ein Kommentar von Georg Sander

Die Aufregung in sozialen Medien war in den letzten Wochen groß: Warum darf Fußball weiter gespielt werden? Nun, mit der letzten Besprechung zwischen Bundesliga auf der einen sowie Gesundheitsministerium auf der anderen Seite ist eigentlich klar: Das kann sich kaum ausgehen. Der Knackpunkt ist, dass das Ministerium Quarantäne aller Kontaktpersonen verlangt, wenn ein Spieler einen positiven Test abliefert. Das würde eine Meisterschaftsunterbrechung bedeuten, die Saison würde unter Umständen in die nächste ausfransen. Blickt man der Realität ins Auge, dann kann es die Bundesliga gerne probieren, Stand heute wird man die Meisterschaft aber bei einem einzigen Corona-Positiven abbrechen. Alles andere macht keinen Sinn.
https://www.90minuten.at/de/red/meinung/gegenansicht/2020/fatales-zeichen-fuer-den-mannschaftssport/?fbclid=IwAR3fiw_xO5sbxqwB60qqz0LEGxtaUIFg45M9aNn7B_Qw_YwRsOixaKWTFxM

Wortwitz


Freitag, 1. Mai 2020

Statement einiger Fanszenen

Ein gemeinsames Statement der österreichischen Fanszenen
Wir können unsere Liebe zum Sport und zu unseren Vereinen derzeit leider nicht im Stadion ausleben. Das gefällt niemandem von uns, aber da müssen wir vorübergehend gemeinsam durch. Uns ist die momentane Ausnahmesituation – sowohl gesellschaftlich als auch aus Sicht des Fußballs – vollends bewusst. Bei den Entscheidungsträgern des österreichischen Fußballs sind wir uns diesbezüglich allerdings nicht so sicher. Eines steht außer Frage: Die wirtschaftliche Lage vieler Vereine ist angespannt; das Gros der Profivereine ist dem Vernehmen nach spätestens ab September zahlungsunfähig. Zusätzlich übt die UEFA großen Druck auf die nationalen Ligen aus und auch die TV-Partner haben ein großes Eigeninteresse an der Fortsetzung werbewirksamer Bewerbe. Und auch viele Fußballfans, die normalerweise die Heimspiele ihres Vereins besuchen, wählen aktuell lieber die Option Geisterspiele im TV, als gar keine Spiele ihrer Lieblingsmannschaft zu sehen.
Diese Umstände führen dazu, dass die Abhaltung von Geisterspielen von den Entscheidungsträgern als nahezu selbstverständlich und diskussionslos ins Auge gefasst wird. Der Fußball soll demnach auf unbestimmte Zeit (im schlimmsten Fall noch weit über den Sommer hinaus) nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Argumentiert wird diese Option von den Funktionären mit Fairness und dem Wettkampfgedanken. Der Abschluss der Bundesliga und damit die Vergabe der Europacupplätze sei folglich auf sportlichem Wege anzustreben. Für die Vereine unterhalb der Bundesliga, bei denen es um existenziell wichtige Auf- und Abstiege geht, scheint diese Fairness jedoch nicht zu gelten – ein sehr durchschaubarer Vorwand. In Wahrheit geht es um Verträge, die Geld beinhalten – sehr viel Geld.
Durch die Hintertür „Covid-19“ setzt sich derzeit ein Paradigmenwechsel fort, der in den 1990er-Jahren in England seinen Anfang nahm: Fußball findet nicht mehr für die Fans im Stadion statt, sondern für das Fernsehen. Als Milliarden-Geldmaschinerie und Spielwiese für einige Reiche, die nur fortbestehen kann, wenn sie am Laufen gehalten wird. „Um jeden Preis kein Stillstand“ scheint derzeit die allgemeine Formel zu lauten. Der Tribünenbesucher, der Fan, ist so nur noch Aufputz für die TV-Übertragungen. Die Emotionen sollen das Produkt maximal besser verkaufen, aber keinesfalls die Übertragung und die Show stören. Entscheidungen von Video-Schiedsrichtern müssen zum Beispiel nur noch für das Publikum vor dem Fernseher nachvollziehbar sein – auf die Emotionen im Stadion wird keine Rücksicht genommen. Auch die künstliche Schaffung von Stadionatmosphäre durch Fan-Emotionen vom Band (Stichwort „Fan-App“) zeigen diese Entwicklung gnadenlos auf.
Als weiteres Argument für eine Fortführung der Liga mit Geisterspielen wird das große Interesse der Öffentlichkeit angeführt, da es gerade jetzt notwendig sei, dass „für die Menschen ein wichtiges Stück Normalität zurückkehrt“. Blöd nur, dass sich die Katze in diesem Zusammenhang zumindest in Österreich sprichwörtlich in den Schwanz beißt. Vom Geld geblendet wurden die TV-Rechte der Liga bekanntermaßen ins Pay-TV verschoben. Wieder nichts mit Massenphänomen und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Abo-Zahlen des Rechteinhabers werden aber wenigstens dort die Kasse klingeln lassen. Wir gratulieren.
Der Profifußball hat sich in den letzten Jahrzehnten auf eine unheilige Allianz aus windigen Investoren, TV-Vermarktung und unseriösen Spielerberatern eingelassen. Selbst Korruption auf höchster Verbandsebene wurde zur Normalität. In Katar sterben laufend Menschen für eine WM, die dort kein einziger Fußballfan haben will. Moralisch gibt es für das Fußballgeschäft global betrachtet kaum noch Luft nach unten.
Aber auch auf nationaler Ebene ist die aktuelle Vorgehensweise ein fatales Signal, welches an die Gesellschaft gesandt wird. Viele Bereiche des öffentlichen Lebens sind nach wie vor stark eingeschränkt, während für Trainings und Geisterspiele der Bundesligavereine auffällig viel Energie investiert wird. Auch wenn es derzeit an jeder Ecke heißt, dass dies alles gar keine Auswirkungen auf andere Lebensbereiche habe (Stichwort PCR-Tests), so bleibt doch das Faktum bestehen, dass alle anderen Team- und Ballsportarten ihren Meisterschaftsbetrieb eingestellt und ihre Bewerbe abgebrochen haben.
Mit diesem nicht wegzudiskutierenden Sonderstatus verabschiedet sich der Profifußball zunehmend von seiner Basis. Dabei ist Fußball mehr denn je ein weltweit populäres Massenphänomen. Er verkörpert genau diese Symbiose zwischen Spielern, Betreuern und Fans, die eine Energie wie in keiner anderen Sportart entfachen kann. Selbst etliche Spieler und Betreuer haben mittlerweile kritisch angemerkt, dass Geisterspiele für sie „maximal Testspielcharakter“ entwickeln würden – im Bewusstsein eben dieser Eigenart des Fußballs. Wir können das nur unterstreichen. Dennoch soll unter teils wahnwitzigen Bedingungen das runde Leder weiterrollen. Spieler sollen nicht gemeinsam ins Stadion einlaufen, aber am Feld gegeneinander „kämpfen“ oder während dem Spiel Masken tragen. Das sind nur zwei Beispiele absurder Ideen, die zurzeit herumgeistern.
Auch ein anderer wichtiger Aspekt kommt in dieser Diskussion zum Tragen: Fußball muss für alle sozialen Schichten leistbar sein. Die Fanszenen der einzelnen Fußballclubs setzen sich seit Jahren vehement für moderate Ticketpreise ein. Und dies gilt gerade in der jetzigen Zeit, in der Hunderttausende unter Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit leiden. Der aktuellen Situation geschuldet müssen wir unsere Forderung vorübergehend anpassen: Die Liga, die Vereine und alle Entscheidungsträger haben dafür zu sorgen, dass für die Zeit dieser Ausnahmesituation, jeder Fan ohne zusätzlichen Abo-Vertrag mit einem TV-Sender alle Spiele verfolgen kann. Für aktuelle Saisonkartenbesitzer muss dieses Service auf jeden Fall kostenlos sein! Die Abwicklung sollen jene übernehmen, die davon profitieren, dass Fußball hinter der Bezahlschranke versteckt wurde, nämlich die Liga, die TV Stationen und die Vereine.
Bundesliga und ÖFB müssen jetzt gemeinsam mit der Regierung an Konzepten arbeiten, wie Fußball im Einklang mit gesundheitlichen und gesetzlichen Vorgaben möglichst bald wieder wie gewohnt vor Stadionzuschauern ausgetragen werden kann. Alles andere ist nur der hilflose Versuch, ein bereits zuvor krankes System künstlich am Leben zu halten, damit das Geschäft mit dem Fußball für einige wenige weiterlaufen kann. Insbesondere für Mannschaften, die derzeit nicht im Profibereich spielen, sind Geisterspiele nicht einmal vorübergehend eine sinnvolle Alternative. In der dritten, vierten oder fünften Liga machen Spiele ohne Fans auch wirtschaftlich keinen Sinn.
Und was Ideen von Pappfiguren, Fan-Apps oder andere Rohrkrepierer bei Geisterspielen angeht, haben wir nur eine Antwort: Wer Geisterspiele will, soll diese auch als nackte Wahrheit präsentiert bekommen. Alles andere wäre nicht authentisch und ist daher strikt abzulehnen!
Es ist höchste Zeit, um über die generelle Entwicklung des Fußballs nachzudenken. Genau jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um sich weniger abhängig von Sponsoren und TV-Stationen zu machen. Vielleicht ist ausgerechnet diese schwierige Situation die Chance, um wieder auf einen gesünderen Weg zurückzukehren. Der Fußball muss wieder unabhängiger werden und sich von diesem offensichtlich kaputten Geschäftsmodell verabschieden. Es ist an der Zeit, das Hauptaugenmerk auf jene zu richten, die das eigentliche Rückgrat des Fußballs bilden – die Fans. Unsere Unterstützung ist den handelnden Personen bei diesem Vorhaben gewiss.
Altacher Jungs – Block West – Fanszene Austria Klagenfurt – Fanszene Ried –
Fanszene Vorwärts Steyr – Freund*innen der Friedhofstribüne – Gate 2 Admira –
Kollektiv 1909 – Landstrassler – Nordtribüne Lustenau – Stahlstadt Kollektiv – Tivoli Nord –
Union ‘99 Ultrà Salzburg – Vienna Supporters – Wolfbrigade 04 St. Pölten


Es is doch nicht so einfach, wie geplant....

https://www.90minuten.at/de/red/presseschau/kurzmeldungen-vereine-verbaende-sportler/2020/april/rueckschlag-fuer-bundesliga--saisonfortsetzung-nach-auflagen--schwieriger-geworden-/?fbclid=IwAR04mZW0VHntIjdGBo1ziBMVX2Y1Mr0cvrWHcK6mBsmyBTMNMdlvZYnLV9w

Rückschlag für Bundesliga: Saisonfortsetzung nach Auflagen "schwieriger geworden"

Nach einem Termin der Bundesliga mit dem Sport- und Gesundheitsministerium ist aus Sicht von Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer die Wahrscheinlichkeit einer Wiederaufnahme der Saison gesunken. 
Die Österreichische Fußball-Bundesliga hat dem Sportministerium vergangene Woche ein detailliertes Konzept zur Wiederaufnahme des Trainings- und Spielbetriebs übermittelt. Dieses wurde heute Nachmittag bei einem gemeinsamen Termin von Vertretern von Bundesliga, Sport- und Gesundheitsministerium besprochen.
"Das vorgelegte Konzept wurde dabei grundsätzlich als gut durchdacht bewertet", heißt es dazu in einer Aussendung der Bundesliga am Donnerstag-Abend.

Konzept evaluiert

Im Laufe des Termins wurden dazu vom Gesundheitsministerium insbesondere folgende Punkte festgehalten:
- Ein volles Mannschaftstraining für die Teams der Tipico Bundesliga und SC Austria Lustenau ist frühestens mit der nächsten Verordnung des Gesundheitsministers am 15.05.2020 denkbar. Für die Klubs der Tipico Bundesliga und den Cupfinalisten SC Austria Lustenau ist aktuell Kleingruppentraining erlaubt.
- Das Training für die HPYBET 2. Liga wird ab 15.05.2020 unter Maßgabe der in der Verordnung definierten Rahmenbedingungen möglich sein.
- Test-Pooling (gemeinsames Auswerten mehrerer Testpersonen) kann für die Teststrategie berücksichtigt werden, wobei max. 5 Personen in einer Gruppe zusammengefasst werden dürfen. Dies senkt die Kosten.
- Hinsichtlich der Quarantänemaßnahmen wurde festgehalten, dass positiv getestete Personen und deren Kontaktpersonen in Quarantäne müssen.
- Die Bundesliga soll das aktuelle Konzept auf Basis der heute angesprochenen Informationen überarbeiten und bis spätestens Ende nächster Woche erneut übermitteln, um eine Aufnahme der angedachten Maßnahmen in der nächsten Verordnung des Gesundheitsministeriums (15.05.2020) zu ermöglichen.

Favoriten, Oida !

Parkschein-Streit eskaliert in Wien-Favoriten völlig

In der Karmarschgasse drohte ein Parkschein-Streit völlig zu eskalieren. Eine Weißkapplerin wollte gerade einen Strafzettel schreiben, als der Streit losging. Wie eine Augenzeugin berichtet, wollten drei Männer auf die Beamtin losgehen und pöbelten sie an.

"Einer von ihnen sagte, es sei sein erster Job nach der Corona-Krise und er habe kein Geld für einen Strafzettel", so die Anrainerin gegenüber "Heute", die Zeugin des Vorfalls wurde. Bevor die Situation völlig aus dem Ruder laufen konnte, alarmierte jemand die Polizei.

Laut Polizeipressestelle wurden die Männer vor Ort ausfällig und beschimpften die Beamten. Letztendlich konnte der verärgerte Mann eine Strafe nicht mehr abwenden und kassierte auch noch eine Anzeige obendrauf. Die dürfte um einiges teurer werden als der ursprüngliche Strafzettel fürs Falschparken.

https://www.heute.at/s/wiener-streiten-mit-parksheriff-bis-polizei-kommt-43166336?fbclid=IwAR0cW4HM4HJ6ZPoB0M7DSnmjLNxY_4B2Oa10JE3MEzX6oaQIHAsiO6JKYqg