Freitag, 29. März 2019
Freitag, 15. März 2019
Mittwoch, 13. März 2019
Innsbruck in Pasching Teil Zwei

Mit Ballbuben-Schmäh trickste sich Fan auf Rasen
Polizei-Großeinsatz beim Match zwischen dem LASK und Innsbruck. Mehrere Gäste-Fans kletterten über den Zaun aufs Spielfeld – "Heute" kennt den Grund.
"Hätten wir uns diese Auswärtsfahrt doch lieber erspart", wird sich wohl der Großteil der Innsbruck-Fans vergangenen Sonntag gedacht haben.
Nicht nur, weil ihre Mannschaft nach dem 0:2 beim LASK ans Tabellenende abgerutscht ist, sondern weil sich ein Fanklub der Tiroler auflösen musste. Und das, weil sie von einem Anhänger der Schwarz-Weißen ganz übel ausgetrickst wurden.
Rückblick: In der 30. Minute herrschte beim Bundesligamatch zwischen dem LASK und Wacker Innsbruck plötzlich große Aufregung im Auswärtssektor. Rund 15 Fans kletterten über den Zaun, versuchten aus dem Stadion zu laufen. Zahlreiche Polizisten stürmten heran und konnten die "Ausreißer" stoppen.
Innsbrucker wollten LASK-Fans nachlaufen
Was viele zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wussten: Ein LASK-Anhänger hatte den Wacker-Fans ein Transparent vom Zaun gerissen, lief damit davon. Die Innsbrucker wollten ihm nach.
Was viele zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht wussten: Ein LASK-Anhänger hatte den Wacker-Fans ein Transparent vom Zaun gerissen, lief damit davon. Die Innsbrucker wollten ihm nach.
Doch wie war er überhaupt aufs Spielfeld gekommen? Wie die Polizei berichtet, hatte er sich bei einem Security-Mitarbeiter als Vater eines Ballbuben ausgegeben. So soll er ins Stadion gekommen sein. Gleich danach habe er laut Aussage eines Zeugen einem Ballbuben über den Kopf gestreichelt und sei dann auf einmal auf den Zaun zugestürmt.
Innsbrucker Fanklub musste sich auflösen
Daraufhin gelang es ihm zu flüchten. Die "begehrte Beute", das Transparent der Gruppe "I Furiosi" hatte er bei sich.
Daraufhin gelang es ihm zu flüchten. Die "begehrte Beute", das Transparent der Gruppe "I Furiosi" hatte er bei sich.
Und das ist besonders bitter für die Innsbrucker. Wie in den Fankreisen üblich, muss sich die Gruppierung nach dem Verlust ihres Transparents auflösen. Schon tags darauf gaben die Verantwortlichen auf ihrer Facebookseite mit Bedauern das Ende ihres Fanclubs bekannt.
Darin heißt es: Wir geben hiermit schmerzerfüllt, aber mit viel Stolz auf das Erreichte in 19 Jahren unseres Bestehens die Auflösung unserer Gruppe I FURIOSI bekannt.




Montag, 11. März 2019
I Furiosi lösen sich auf
I FURIOSI löst sich nach Zaunfahnenverlust auf
Anlässlich des gestrigen Auswärtsspiels von Wacker Innsbruck beim Linzer ASK in Pasching hat die Wacker Innsbruck-Gruppe I FURIOSI die eigene Zaunfahne verloren. Heute machte die im Herbst 2000 gegründete Gruppe deshalb ihre eigene Auflösung öffentlich.
„Nach dem Verlust unseres Transparentes am Sonntag halten wir uns an den Kodex und geben hiermit schmerzerfüllt aber mit viel Stolz auf das Erreichte in 19 Jahren unseres Bestehens die Auflösung unserer Gruppe I FURIOSI bekannt. Trotz allem werden wir die Erinnerungen an die positiven wie auch negativen Erlebnisse, die Höhen und Tiefen, die gemeinsamen Abenteuer und unsere Wegbegleiter, Bekanntschaften und Freundschaften für immer in unseren Herzen tragen! Alle z'ammen stehen wir, FC WACKER INNSBRUCK ein Leben lang zu dir! Dies gilt für uns auch weiterhin - in welcher Form auch immer! La nostra storia è finita! CIAO!“, teilte I FURIOSI dazu auf der Tivoli Nord-Webseite mit. Die Mitglieder von I FURIOSI stammten vor allem zu Beginn der Gruppe aus dem Außerfern in Tirol und nicht direkt aus Innsbruck.
Die Zaunfahne der knapp 19 Jahre alten Gruppe, die in ihrer Geschichte auf Elemente der Ultràkultur gesetzt hat und auch schon Choreografien zeigte, soll in den Händen von LASK-Fans gelandet sein. Im Stadion in Pasching, wo LASK aktuell die eigenen Heimspiele austrägt, soll die Fahne vom Zaun gerissen worden sein. Für Ultràgruppen symbolisiert die Zaunfahne die eigene Gruppe. Wenn eine Zaunfahne in den Händen des Gegners landet, lösen sich viele Ultràgruppen auf, so nun auch bei Wacker Innsbruck. (Faszination Fankurve, 11.03.2019)
https://www.faszination-fankurve.de/index.php?head=I-FURIOSI-loest-sich-nach-Zaunfahnenverlust-auf&folder=sites&site=news_detail&news_id=19916&fbclid=IwAR39aA9ue_LQILZppJiEwB9uNmHEyuKKAJIR6k7WwaSngLiOV4cqBlf57W8
Sonntag, 10. März 2019
Chemnitz
Trauerminute und Pyro-Show für verstorbenen
Hooligan beim Chemnitzer FC
Hauptinhalt
Thomas Haller galt als einer der führenden Köpfe in der Chemnitzer Neonaziszene.
In dieser Woche erlag er einem Krebsleiden.
Im Stadion des Chemnitzer FC gab es eine offizielle Trauerbekundung.
Im Stadion des Chemnitzer FC wurde am Sonnabend vor der Regionalliga-Partie gegen die VSG Altglienicke an einen der führenden Neonazis in der Stadt erinnert. Auf der Videowall des Stadions wurde ein Porträt von Thomas Haller eingeblendet, der in dieser Woche gestorben ist. Vor dem Spiel gab es zudem eine Schweigeminute, ein schwarzes Kreuz und ein Transparent wurden ausgerollt. Die schwarz gekleideten Fans in der Südkurve zündeten außerdem eine Pyro-Show in Rot und Weiß. In einer Rede wurden die Verdienste Hallers für den Verein gewürdigt.CFC-Spieler Daniel Frahn lief nach seinem Tor zur Bank und hielt dort ein T-Shirt mit der Aufschrift hoch: "Support your local hools". Augenzeugen berichten, der Stadionsprecher habe die Frahn-Aktion als sinngemäß feine Geste bezeichnet.

SPD-Stadträtin kondoliert Haller - Unterbezirk distanziert sich
Bislang konnte MDR SACHSEN weder den Pressesprecher des CFC noch die Fanbeauftragte
Peggy Schellenberger für eine Stellungnahme erreichen. Die SPD-Stadträtin kondolierte dem
Verstorbenen. Auf ihrer Facebook-Seite findet sich ein Eintrag, in dem es unter anderem heißt:
"Wir lebten in komplett verschiedenen Welten und entschieden uns irgendwann für völlig andere
Wege. […] Wir waren immer fair, straight, unpolitisch und herzlich zueinander - das hat dich
ausgezeichnet. Ruhe in Frieden!"
Schellenbergers Parteikollege, der Bundestagsabgeordnete Detlef Müller, sagte im Gespräch mit
Schellenbergers Parteikollege, der Bundestagsabgeordnete Detlef Müller, sagte im Gespräch mit
MDR SACHSEN: "Der SPD-Unterbezirk Chemnitz distanziert sich deutlich von jeglichen
Beileidsbekundungen. Peggy Schellenberger spricht nicht für die SPD Chemnitz." Er könne
die Äußerungen Schellenbergers auch nicht verstehen, "wenn man weiß, wer das war."
Thomas Haller habe auch ein "ganzes Stück Unglück über die Stadt gebracht", so Müller.
Dass der CFC einst mit Hallers Security-Firma zusammenarbeitete, kann Detlef Müller bis
heute nicht verstehen. "Ich habe damals nur mit dem Kopf geschüttelt."
Thomas Haller hatte Anfang der 1990er Jahre die Vereinigung Hoonara (Hooligans-Nazis-Rassisten)
mitgegründet. 2007 wurde sie offiziell aufgelöst. Haller zog sich zunehmend ins Privatleben zurück.
Der sächsische Verfassungsschutz stufte die Gruppe Medienberichten zufolge noch viele Jahre als
aktive rechtsextreme Szene ein. Haller und der Chemnitzer FC hatten jahrelang enge Verbindungen,
da seine Sicherheitsfirma Haller-Security den Ordnungsdienst im Stadion stellte. 2007 trennte sich
der Verein von Haller-Security. Grund waren offiziellen Angaben zufolge "vereinsschädigende
Äußerungen". Haller hatte zuvor unter Pseudonym dem Fußballmagazin "Rund" ein Interview
gegeben, in dem er sich als Gründer von Hoonara bekannte.
Nach Informationen von MDR SACHSEN hat Haller in den vergangenen Jahren die junge
Nach Informationen von MDR SACHSEN hat Haller in den vergangenen Jahren die junge
rechtsextreme Szene in Chemnitz mit aufgebaut. Er war außerdem an den Ausschreitungen
nach dem Tod von Daniel H. im Sommer vergangenen Jahres beteiligt.
https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/cfc-trauer-thomas-haller-100.html?fbclid=IwAR0KBHo7OYDYg_UnIcqsXhSe-69wsxiHgyZ0ohcRUF2lmXfjbDyEwDnV22o
https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/reaktionen-trauer-cfc-haller-100.html
Mittwoch, 27. Februar 2019
Stellungnahme des FC Brigittenau
Liebe Fußballfreunde,
wie Ihr alle wisst, hat sich bei unserem letzten Spiel am Sonntag im ASG Klassencup gegen den FC Kurd Wien etwas Unerfreuliches ereignet. Nach unserem verdienten Sieg im Elfmeterschießen jubelten die Fans des FC Brigittenau beherzt auf dem Spielfeld gemeinsam mit den Spielern. Bedauerlicherweise wurde der Jubel unserer Fans von lautstarken Provokationen bzw. obszönen Beschimpfungen der Anhänger des FC Kurd Wien begleitet, wobei die Fans des FC Brigittenau den unsportlichen Provokationen Folge leisteten und zum verbalen Gegenschlag ausholten. Im Zuge der Wortgefechte kam es anschließend zu Krawallen in der Tribüne zwischen beiden Fan-Gruppen, die das friedliche und faire Spiel im Vorfeld überschatteten. Die anfänglichen Provokationen sowie Beschimpfungen haben wir durch Videoaufzeichnung dokumentiert.
Am Folgetag war dann in diversen Medien zu lesen, dass es zu einem Konflikt zwischen Türken und Kurden gekommen sei, wobei unserem Verein die Schuld an den Geschehnissen zugeschrieben wurde. Weiters kam es zu politisch motivierten und teils rassistischen Postings auf unserer Facebook-Seite. Diese Anschuldigungen weisen wir entschieden zurück!
Wir - FC Brigittenau - haben mit den Ereignissen nichts zu tun, zumal unsere Ordner am Spielfeldrand deeskalierend handelten und bemüht waren die erhitzten Gemüter zu beruhigen. In den Videoaufnahmen ist zudem zu sehen, dass selbst Spieler des FC Brigittenau zwischen den Anhängergruppen liefen, um diese auseinanderzuhalten.
An dieser Stelle möchten wir mit Nachdruck festhalten, dass der FC Brigittenau das Verhalten beider Anhänger-Gruppen auf Schärfste verurteilt. Wir sind ein österreichischer Verein, der Spieler aus verschiedenster Nationen in seinen Reihen hat. Für uns spielen Nationalität, Religion, Hautfarbe, Rasse, politische Meinung oder sonstige Merkmale keine Rolle. Für uns steht der faire Sport im Mittelpunkt! Daher weisen wir jede Art von unsachlicher Anschuldigung vehement zurück. Ganz besonders weisen wir alle jene in ihre Schranken, die uns der Kurdenfeindlichkeit bezichtigen. Wir haben nämlich selbst Spieler kurdischer Abstammung!
Mit sportlichen Grüßen
Ahmet Eren
Vorsitzender
FC Brigittenau
Vorsitzender
FC Brigittenau
https://www.facebook.com/fcbrigittenau/?epa=SEARCH_BOX
Montag, 25. Februar 2019
Aus dem weltweiten Web:
Gestern kam es in Wien zu schweren Übergriffen türkischer Fans des von Austro-Türken dominierten Fußballclubs FC Brigittenaus gegen Spieler und Fans des FC Kurd Wien. Die türkischen Fans riefen rechtsextreme Parolen, zeigten Symbole der rechtsextremen Grauen Wölfe und gingen mit Eisenketten, Knüppeln, Schlagringen und Messern auf die Kurden los. Dazu muss man noch sagen, dass der FC Kurd Wien eine von zwei kurdischen Fussballmannschaften in Wien ist und zwar jene, die sich v.a. aus Gegnern der PYD und PKK zusammensetzen. Der 2017 gegründete FC Kurd Wien setzt sich aus Flüchtlingen aus Syrisch-Kurdistan zusammen, die in den letzten Jahren während des Krieges gekommen sind und mit der Türkei überhaupt nicht das geringste zu tun haben. Nicht, dass solche Übergriffe gegen PKK-nahe Mannschaften irgendwie eher verständlich oder gar gerechtfrtigt wären, in diesem Fall wird es aber noch deutlicher, dass es den Angreifern ausschließlich um rassistische Motive gegen alle KurdInnen ging und nicht etwa darum PKK-AnhängerInnen anzugreifen. Der Angriff war auch offensichtlich von langer Hand geplant. Während bei anderen Spielen des FC Brigittenau auch Frauen und Kinder zusehen, kamen bei diesem Spiel nur die jungen Männer und das bereits bewaffnet. Diese hatten offensichtlich von Anfang an geplant die KurdInnen anzugreifen und wurden auch von den Spielern des FC Brigittenau selbst unterstützt. Ganz verstehe ich schon nicht, dass solche Mannschaften vom Fußballverband überhaupt noch zugelassen werden.
Das Video unten zeigt nur einen von vielen Vorfällen aus dem Spiel.
Das Video unten zeigt nur einen von vielen Vorfällen aus dem Spiel.
https://www.facebook.com/Thomas.Schmidinger/videos/10156742705104457/
Massenschlägerei: Match zwischen Türken und Kurden eskalierte
Eigentlich hätte die Einsatzeinheit der Wiener Polizei beim Spiel Rapid-Salzburg Präsenz zeigen sollen. Doch die Emotionen kochten nicht bei der Bundesliga-Partie hoch: Vielmehr flogen beim Spiel FC Brigittenau gegen FC Kurd die Fäuste – das Ganze dürfte einen nationalistischen Hintergrund haben. Die Polizisten wurden deshalb vom Allianz Stadion in die WAF Gruabn in Wien-Brigittenau beordert.
40 bis 50 Spieler, Betreuer und Fans waren sich bei einem Cupspiel in die Haare gekommen. Entscheidend dabei: Beim FC Brigittenau spielen zahlreiche Spieler mit türkischem Hintergrund. Der FC Kurd wiederum ist ein kurdischer Fußballklub.
Wolfsgruß
In sozialen Medien kursieren mehrere Videos von den Vorfällen. Darauf zu sehen ist unter anderem ein junger Zuschauer, der auf einen Spieler des FC Kurd zuläuft und ihm den nationalistischen Wolfsgruß zeigt. Der Gruß wird übrigens in Kürze in Österreich verboten.
In einem anderen Video fallen mehrere Männer auf den Tribünen übereinander her. Einer schlägt mit seinem Gürtel auf einen anderen ein, auch massive Tritte und Schläge sind zu sehen. „Während des Spiels ist es zu Spannungen gekommen, danach ist die Situation eskaliert. Strafrechtlich Relevantes ist allerdings nicht passiert“, sagt ein Polizeisprecher. Sprich: Es gab keine Anzeigen.
Strafausschuss
Der Wiener Fußballverband wird das Spiel am Mittwoch im Strafausschuss behandeln. Es handle sich um den ersten derartigen Vorfall, betont man. Am Mittwoch sollen Zeugen gehört und Videos als Beweismittel gesichtet werden. Mögliche Konsequenzen: Geldstrafen und Spielersperren – so denn auch Spieler an den Randalen beteiligt waren. Vertreter der Fußballklubs waren für den KURIER nicht erreichbar.
https://www.facebook.com/pg/fcbrigittenau/posts/
Sonntag, 10. Februar 2019
Neues aus Mordor......
Amokfahrer stirbt nach Polizeischuss
Zunächst hatte es geheißen, sein Zustand sei stabil. Doch der Zustand verschlechterte sich im Laufe des Tages, und der Mann verstarb gegen 14.00 Uhr in einem Krankenhaus, gab die Polizei Samstagnachmittag bekannt. Die Todesursache soll in den kommenden Tagen durch eine gerichtliche Obduktion geklärt werden. Wie in solchen Fällen vorgesehen, übernimmt die Landespolizeidirektion Steiermark die weiteren Ermittlungen rund um den polizeilichen Schusswaffengebrauch.
….… https://wien.orf.at/news/stories/2963622/
Ein kausaler Zusammenhang mit dem Ausschluss von Mauerwerk Sport Admira aus der Mauerwerkfamilie kann allerdings zum Glück ausgeschlossen werden !
Donnerstag, 7. Februar 2019
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