Sonntag, 27. Dezember 2015

Zeitzeugen Hitlers: Rochus Misch


Rochus Misch (* 29. Juli 1917 in Alt Schalkowitz, Oberschlesien; † 5. September 2013 in Berlin) war ein deutscher Angehöriger der SS in der Leibstandarte SS Adolf Hitler, zuletzt mit dem Dienstgrad SS-Oberscharführer. Von 1940 bis 1945 war er als Angehöriger des Führerbegleitkommandos im Führerhauptquartier tätig, zuletzt auch als Telefonist. Nach dem Tod von Traudl Junge 2002, Otto Günsche 2003 und Bernd Freytag von Loringhoven im Jahr 2007 war Misch der letzte Zeitzeuge aus dem engeren Umfeld Hitlers. Rochus Misch war das zweite Kind des Bauarbeiters Rochus Misch und dessen Frau Victoria. Sein Vater, der als Soldat im Ersten Weltkrieg durch einen Lungenschuss schwer verwundet worden war, starb kurz vor seiner Geburt. 1920 starb die Mutter an einer Lungenentzündung. Im Mai 1922 erlitt sein älterer Bruder einen tödlichen Badeunfall. Misch wuchs ab seinem sechsten Lebensjahr bei seinen Großeltern mütterlicherseits auf.

Misch besuchte acht Jahre die Volksschule und machte danach in Hoyerswerda eine Ausbildung zum Maler. Nachdem er einige Zeit Malergeselle gewesen war, machte er sich mit einem älteren Kollegen in Hornberg im Schwarzwald selbstständig.

Er meldete sich 1937 bei der Musterung freiwillig zur SS-Verfügungstruppe, einer Vorgängerorganisation der Waffen-SS. Seinen Einberufungsbefehl zur Leibstandarte SS Adolf Hitler erhielt er am 1. Oktober 1937. Misch nahm mit seiner SS-Einheit am Anschluss Österreichs und der Besetzung des Sudetenlands infolge des Münchner Abkommens teil.

Am 24. September 1939 wurde Misch während des Polenfeldzugs bei den Kämpfen um die Festung Modlin am Arm und durch einen Lungendurchschuss schwer verwundet. 1939 wurden ihm das Eiserne Kreuz 2. Klasse und das Verwundetenabzeichen in Schwarz verliehen.

Nach Mischs Genesung und auf Empfehlung seines Kompaniechefs Wilhelm Mohnke (Leibstandarte SS Adolf Hitler) teilte der damalige Chefadjutant Hitlers, Wilhelm Brückner, Misch dem Führerbegleitkommando zu. Als Mitglied des Führerbegleitkommandos hielt er sich in den Jahren 1940 bis 1945 überwiegend in Berlin (Neue Reichskanzlei), in Berchtesgaden am Obersalzberg (Berghof oder „Kleine Reichskanzlei“), in Rastenburg (Führerhauptquartier Wolfsschanze) oder im Führersonderzug auf.

Misch berichtete von den letzten Tagen als Telefonist im Führerbunker hinter der Berliner Reichskanzlei und einem Gespräch mit dem neu ernannten Reichskanzler Goebbels an dessen Todestag (Suizid), dem 1. Mai 1945:

Goebbels: „Irgendwelche Anrufe für mich, Misch?“

Misch: „Ja, Herr Reichskanzler. Die Gauleitung, General Weidling und ein Anruf von Oberstleutnant Seiffert.“

„Na, das ist ja nicht mehr viel“, winkte Goebbels nun ab.

Misch verließ den Führerbunker am frühen Morgen des 2. Mai 1945, nachdem ihn Goebbels von seiner Funktion als Telefonist entbunden hatte. Mit Goebbels und seiner Frau Magda blieb nur der Maschinist Johannes Hentschel dort zurück. Misch flüchtete von der Vorderfront der Alten Reichskanzlei durch die U-Bahn-Tunnel vom U-Bahnhof Kaiserhof über den Bahnhof Berlin Friedrichstraße und die Weidendammer Brücke bis zum Stettiner Bahnhof, wo er auf dem Weg zu seiner in Berlin ansässigen Familie von Soldaten der Roten Armee gefangen genommen wurde. Die Gefängniszelle teilte er sich mit Hitlers Chefpiloten Hans Baur. Die Gespräche zwischen Baur und Misch wurden vom sowjetischen Geheimdienst abgehört. Wegen seiner Waffen-SS-Zugehörigkeit und wegen seiner Nähe zur politischen Prominenz des Dritten Reiches wurden er und Baur in die Sowjetunion geflogen und im Moskauer Militärgefängnis Butyrka festgesetzt, wo Misch nach eigenen Angaben bei Verhören wiederholt schweren Misshandlungen ausgesetzt war. 1953 wurde Misch aus der Kriegsgefangenschaft entlassen.

Nach seiner Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft kaufte sich Misch mit einem Kredit über 28.000 Mark ein Geschäft für Maler- und Raumausstattungsbedarf in Berlin-Schöneberg. Seinen Betrieb führte er bis zu seinem achtundsechzigsten Lebensjahr. Danach verkaufte er das Geschäft und zog sich in den Ruhestand zurück.

Seit dem Tod von Hitlers SS-Adjutanten Otto Günsche im Oktober 2003 war Misch der letzte Augen- und Zeitzeuge aus dem inneren Zirkel des „Dritten Reiches“. Im April 2006 erschien eine Fernsehdokumentation des MDR unter dem Titel Der letzte Zeuge – Rochus Misch. Ebenfalls im April 2006 wurde die Biografie von Misch unter dem Titel J'étais garde du corps d'Hitler in Frankreich publiziert. Das Buch behandelt überwiegend den Zeitraum von 1940 bis 1945. Weitere Veröffentlichungen folgten in Argentinien, Spanien, Brasilien, Polen, der Türkei und Japan. In Deutschland erschienen die Lebenserinnerungen von Misch am 30. Juni 2008 unter dem Titel Der letzte Zeuge.

Misch distanzierte sich nicht von seiner Tätigkeit für die Diktatur. Der Historiker und Professor für neuere Geschichte an der Universität Konstanz Rainer Wirtz bemängelt, dass Misch die „Verarbeitung seiner Geschichte nicht gegenwartstauglich vollzogen hat“, und führt als Beispiel dafür Mischs Bezeichnung von Graf von Stauffenberg als „Kameradenmörder“ an. In einem Interview mit der Zeitschrift P.M. wurde Misch diesbezüglich gefragt: „Sie haben das Stauffenberg-Attentat einmal als ‚Kameradenmord‘ bezeichnet. Stehen Sie noch zu diesem Vorwurf?“, woraufhin er mit „Ja, weil vier Kameraden starben“ antwortete.

In dem Film Der Bunker (1981) wurde er von Michael Kitchen, in Der Untergang (2004) von Heinrich Schmieder und in Die letzte Schlacht (2005) von Florian Lukas gespielt. Alle Produktionen setzen sich kritisch mit den letzten Tagen des NS-Regimes auseinander. In seinem Buch Der letzte Zeuge sprach Misch von einer teilweise falschen Darstellung seiner Person im Film.

Rochus Misch war seit 1942 mit der späteren Berliner SPD-Politikerin Gerda Misch (1920–1997) verheiratet und hatte eine Tochter. Rochus Misch starb am 5. September 2013 in Berlin im Alter von 96 Jahren.













Angebliche Zeitzeugin Hitlers: Margot Woelk (Wölk)


Die (angebliche) Geschichte der Margot Wölk


 

In der Umgebung Hitlers herrschte – nicht erst seit dem 20. Juli 1944 Misstrauen und Angst vor Attentaten. Nicht zu unrecht, wurden auf den Führer doch im Laufe der Jahre mindestens 40 Attentate versucht oder geplant. Einige von den eigenen Leuten, einige von Widerstandskämpfern und andere wiederum von den militärischen Gegnern des Dritten Reiches. Die Briten zum Beispiel (und das ist wiederum verbrieft) hatten eine Kommission die feststellen sollte, ob und wie man Hitler durch Einsatz von Gift oder anderen chemischen Mitteln lähmen bzw. langsam töten könnte. Einer dieser Pläne war, ihm Gift ins Essen zu mischen, der dazu auserkorene Mann verschwand jedoch nach Anzahlung einer Prämie auf Nimmerwiedersehen.

 

Margot Wölk heizte diese Diskussionen und Spekulationen 2014 mit ihrem (angeblichen) Bericht wieder neu an: als junges Mädchen musste sie – gemeinsam mit 14 anderen Frauen – Hitlers Mahlzeiten vorkosten um so einem Giftattentat zuvorzukommen. Die heute 97jährige schilderte die entsetzlichen psychischen Qualen die sie jeden Tag hatte, wenn sie dran war, das Essen zu kosten. Von 1942 bis Kriegsende soll sie diese Tätigkeit ausgeübt haben bzw. dazu von der SS gezwungen worden sein.

 

Nun, kann das alles stimmen ? Zunächst einmal gab es seit mindestens Anfang 1943 eine eigene Köchin, zunächst war das Marie Helene „Marlene“ von Exner, die dann Mitte 1944 von Constanze Manziarly abgelöst wurde. Beide Köchinnen waren speziell eingestellte Diätköchinnen und bereiteten das Essen für den Führer (und nur für ihn) eigenhändig zu. Damit ist aber auch klar, dass es zum damaligen Zeitpunkt keine Vorkosterinnen mehr gegeben haben kann da die Köchinnen ihre Speisen wohl selber abschmeckten und somit vorkosteten. Die beiden Damen waren ausserdem speziell ausgesucht worden (Exner musste gehen da die Arierschaft ihrer Grossmutter, eines Findelkindes nicht ganz geklärt werden konnte) und waren – zumindest bei Manziarly unzweifelhaft – eifrige Parteigenossinnen. Während man über Exner nach 1944 nicht mehr viel weiss (ausser dass sie nach dem Krieg Verfasserin einiger Diätbücher gewesen zu ein scheint) blieb Manziarly bis Mai 1945 im Führerbunker und beging dort (nach Aussagen mehrerer Anwesender) wahrscheinlich am 2. Mai 1945 Selbstmord durch Einnahme einer Blausäurekapsel. Nur Gertraud Junge behauptete, sie habe sie zuletzt in Begleitung zweier sowjetischer Soldaten gesehen.

 

Wölk, geboren am 27. Dezember 1917 in Berlin Wilmersdorf (lt. britschen Angaben, die deutschen Quellen geben Schmargendorf an) sollte zunächst dem BDM (Bund Deutscher Mädel) beitreten, was sie aber deutschen Quellen zufolge ebenso verweigerte wie ihr Vater den Parteieintritt und war anschliessend bis mindestens Ende 1941 Sekretärin in der Reichsversicherungsanstalt für Angestellte. Verheiratet war sie seit 1939 mit dem sieben Jahre älteren Kurt Wölk, ihrem dortigen Chef.








 

Nachdem ihre Eltern ausgebombt worden waren zogen sie nach Groß-Partsch, heute Parcz im heute polnischen Masuren nahe der Grenze zu Litauen. Margot folgte ihren Eltern 1942, nachdem sie selber ebenfalls ausgebombt wurde. Dort soll (angeblich) der Bürgermeister die Anweisung gegeben haben, sie und 14 andere Mädels mögen sich im Führerbunker Wolfsschanze zu einem Spezialauftrag melden. In Krausendorf mussten sie Quartier nehmen und die in der dortigen Küche zubereiteten Speisen vorkosten. Sie berichtete, dass ihr „Dienstbeginn“ um 8 Uhr morgens war und bis spät in die Nacht dauerte. Allerdings behauptete Margot Wölk, den Führer, für den sie (angeblich) die Speisen vorkostete, nie persönlich gesehen zu haben, was bei der Paranoia des Führers, der alle Leute in seiner Umgebung persönlich aussuchte, kaum vorstellbar war. Ebenso ist es ziemlich unglaubwürdig, dass sie heute keinen Namen ihrer Mitleidenden mehr kennt. Nur einige dubiose Vornamen sind ihr zu entlocken. Wenn man sich ihre gesamte Geschichte, die mit vielen Details gespickt waren so anhört kommen schon Zweifel an der Richtigkeit auf. Auch die Behauptung, die Lebensmittel die Hitlers Diätköchinnen zubereiteten wurden vorgekostet ist – wie oben beschrieben – mehr als nur zweifelhaft. Was hätte es gebracht, wenn Margot Wölk vergiftetes Essen zu sich genommen hätte und langsam gestorben wäre ? Die Lebensmittel wären ja – Hitler wollte nur frische Speisen haben – schon beim Führer gewesen.

 

Auch ihre Schilderung des Attentats vom 20. Juli 1944 ist eher zu hinterfragen. So zerstörerisch die Bombe gewesen sein mag, bis in den äusseren Sperrkreis konnte man den Knall auf keinen Fall hören, da der Sprengsatz in einem Bunker explodiert war.

 
Als die Rote Armee Ende 1944 in der Nähe der Wolfsschanze waren wurde sie von einem Offizier, angeblich Oberleutnant des Begleitkommandos laut britischen Angaben nach Berlin geschickt, wo sie im Führerbunker (angeblich) dieselben Arbeiten verrichtete. Die deutschen Quellen berichteten nur davon, dass sie in Berlin war, dort allerdings versteckt bei einem Arzt. Auch dieser Teil ist zu hinterfragen, war doch die Wehrmacht nach dem 20. Juli 1944 de facto entmachtet und die SS in der unmittelbaren Umgebung Hitlers tonangebend. Bei der damals herrschenden Paranoia und Kontrollwut ist es kaum vorstellbar, dass eine – laut Eigenangaben – Vorkosterin Hitlers so ohne weiteres flüchten konnte bzw. nicht nach ihr gefahndet wurde. Schon gar nicht mit dem „Goebbelszug“, der sicher massiv kontrolliert wurde.

 

Bei Kriegsende fiel sie in die Hände von Soldaten der Roten Armee, die sie tagelang vergewaltigten und misshandelten, sodass sie unfruchtbar wurde. Dabei sind ihr aber auch einige Daten durcheinandergeraten, da zu dem Zeitpunkt (Ende April – die Kämpfe in Berlin endeten am 1. Mai 1945), wo sie von den Sowjets misshandelt wurde, die Schlacht um Berlin schon lange zu Ende war. Auch die Zeitspanne zwischen Ende April/Anfang Mai und den im Sommer 1945, genauer gesagt ab dem 4. Juli 1945 eingetroffenen britischen und amerikanischen Westalliierten (die Franzosen folgten erst am 12. August 1945, da ihnen die Sowjets keine eigene Zone zugestanden haben) ist zu lange.

 

Entweder sie hat die Daten falsch in Erinnerung (was bei derartigen Verbrechen öfters vorkam) oder hat auch in dieser Hinsicht etwas dazuerfunden. Ihre Rettung bzw. Pflege durch britsche Soldaten kann so nicht stimmen. Auch der Bericht, dass sie sich in ihren Retter verliebte ist anzuzweifeln, da es sehr selten vorkam dass sexuell derart traumatisierte Frauen jemals wieder richtig lieben, geschweige denn eine intime Beziehung aufnehmen konnten. Die Fotos die sie in dem Film herzeigt sprechen jedoch eine andere Sprache denn sie zeigen eine lebenslustige, hübsche Frau der man wohl kaum die erlittenen Schmerzen ansah. Irgendwas stimmt da nicht. Sicher ist nur, dass sie überlebte und 1947 mit ihrem aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrten Mann Kurt 34 Jahre lang zusammenlebte. Dann folgte die Trennung des Paares. Kurt Wölk starb 1990.

 
Soweit ihr Bericht der wohl in groben Zügen, vor allem was das Kriegsende betraf stimmen mag. Die Tatsache, dass Hitler – wie oben bereits beschrieben – zwei spezielle Köchinnen hatte und damit definitiv keine Vorkosterinnen braucht schwächt die Aussage Margot Wölks erheblich, womit auch der Rest ihrer Geschichte zweifelhaft wirkt. Würde sie allerdings stimmen so wäre Wölk die bzw. eine der letzten lebenden Zeitzeuginnen aus dem Inneren Kreis des Führers.
 
 

Die "kleinen" Helfer Hitlers

Der Innere Kreis

 
 
Es waren nicht nur die grossen Befehlshaber die das Werk am Laufen hielten, sondern die vielen „kleinen“ Lichter, die Helfer die die Befehle verschriftlichten, beförderten und dafür sorgten, dass sie irgendwie an ihren Empfänger kamen. Die vielen Sekretärinnen, Telefonistinnen, Adjutanten und sonstigen Menschen die es den Grössen des Dritten Reiches erst ermöglichten, ihre menschenverachtenden Pläne in die Tat umzusetzen. Sicher – diese Menschen waren nicht direkt für Hitlers Befehle verantwortlich, konnten nichts dafür dass Menschen vergast wurden oder verbrecherische Angriffe befohlen werden konnten, sie waren aber informiert und in den meisten Fällen auch von ihrer Arbeit überzeugt. Unwissenheit kann keine/r vorgeben. Schliesslich saßen sie an der Quelle der Informationen.
 
Schon die übereinstimmenden Berichte und Interviews, die die „Menschlichkeit und Normalität Hitlers“ hervorheben zeigen, wie indoktriniert, ja fanatisiert die Mitarbeiter in der Reichskanzlei, dem Führerbunker und anderer Befehlsstellen des Dritten Reiches gewesen sind. Dazu trug auch die heimliche Geliebte Hitlers, Eva Braun ihr Scherflein bei, da sie ihre gesamte Umgebung beherrschte und mit ihren Launen und kleinen Ideen auf Trab hielt. Eva Braun lernte Hitler 1929 (damals war sie gerade mal 17 Jahre alt) kennen und war – vermutlich – bereits seit 1932 Hitlers Geliebte. Davor wird dem Diktator eine Affäre mit seiner Nichte Angela „Geli“ Rauball nachgesagt, die 1931 in München Selbstmord begangen haben soll. Hitler war seit 1923 zu Rauballs Vormund bestimmt worden und wohnte seit 1929 ständig mit Geli Rauball in einer grossen Wohnung in München zusammen. Seit der Machtergreifung Hitlers 1933 war allerdings Eva Braun die unumstrittene Herrscherin des Berghofes und der Umgebung Hitlers. Sie errichtete um ihn herum eine Blase, die auch seine Mitarbeiterinnen einschloss.
 
Da waren zum Beispiel Hitlers vier Sekretärinnen, die Tag und Nach in der unmittelbaren Umgebung des Führers waren, seine Gedanken niederschrieben, seine Befehle vervielfältigten und – im Falle von Gertraud Junge – auch sein Testament verfassten. Keine der Damen hat zeitlebens eine echte Absage an diese Zeit gemacht, nur Junge hat es verklausuliert mit „Ich verzeihe mir nicht, dass diese dumme Gans von damals diese Dinge mitgemacht hat“ – durch das Benutzen der Dritten Form versucht sie hier, sich von ihrem Tun abzukapseln und selber reinzuwaschen. Doch dem war nicht so: Junge und die anderen Damen (Gerda Christian, Johanna Wolf und Christa Schroeder) sind nicht zufällig zu ihren Posten gekommen. Teilweise seit langem überzeugte Nationalsozialistinnen oder aus Elternhäusern, die national eingestellt waren machten sie in der Nazihierarchie Karriere.
 
Einige heirateten hohe SS Offiziere, andere wiederum waren mit ihnen zeit ihres Lebens befreundet, wie Gerda Christian, die mit Hitlers Adjutant Otto Günsche in Kontakt blieb. Otto Günsche selber war bis zu seinem Tod überzeugter Nationalsozialist. Ob Gerda Christian ähnlich dachte kann man nur vermuten.
 
Ein weiterer Fall war der Leibwächter und Telefonist Rochus Misch, der auch bis zuletzt bei Hitler ausharrte und bis 1953 in russische Gefangenschaft geriet. Er hat sich ebenfalls nie für diese Zeit entschuldigt, im Gegenteil, bis zu seinem Tode 2010 bezeichnete er Stauffenberg (den Attentäter vom 20. Juli 1944) als Kameradenmörder. Ironischerweise wurde seine Frau Gerda Misch (die beiden heirateten bereits 1942) nach dem Zweiten Weltkrieg SPD Politikerin. Auch ein Beweis, wie wandelbar Menschen sein konnten, denn es ist mehr als zweifelhaft, dass in der unmittelbaren Umgebung Hitlers Vermählungen ohne die Zustimmung des Führers stattfinden durften. Bestes Beispiel war Christa Schroeder deren Verlobung mit Lav Alkonic, einem jugoslawischen Diplomaten auf Befehl Hitlers gelöst werden musste. Dabei war Christa Schroeder seit 1933 Hitlers Privatsekretärin.
 
Dasselbe galt für Johanna Wolf, die von 1945 bis 1948 im selben Gefangenenlager der US Streitkräfte in Augsburg inhaftiert gewesen ist. Beide Damen waren schon 1928 bzw 1929 in die NSDAP eingetreten. Beide Damen starben auch innerhalb eines Jahres in München (Christa Schroeder 1984 und Johanna Wolf 1985). Man kann vermuten, dass sie bis zu ihrem Tode miteinander in Kontakt geblieben sind.
 
Hitlers Lieblingssekretärin Gerda Christian, damals noch Daranowski (Hitler kürzte ihren Nachnamen in „Dara“ ab) war seit 1937 in der unmittelbaren Umgebung Hitlers. Bis auf ein kurzes Intermezzo von Ende 1942 –  Frühjahr 1943 (sie heiratete den Fliegermajor Eckehard Christian) blieb sie geeinsam mit Gertraud Junge bis zu seinem Tode in der Reichskanzlei.
 
Gerda Christian, deren Ehe noch 1945 geschieden wurde ging via Bayern nach Düsseldorf und hielt dort engen Kontakt mit den alten Kampfgefährten wie Otto Günsch und Arno Breker. Sie wurde die Geliebte des ehemaligen SS Brigadeführers und „Mann fürs Grobe“ wenn es darum ging, zerfallende Staaten auszuplündern, Edmund Veesenmayer, der in den 50er Jahren versuchte mit Hilfe alter Kampfgefährten (dem sogenannten Naumann-Kreis, benannt nach Werner Naumann dem letzten Staatssekretär Goebbels) die FDP mit dem Ziel der Errichtung eines neuen NS Staates zu unterwandern. Veesenmayer war damals auch für die Deportation von Juden in die KZs verantwortlich. Gerda Christian wurde dann die Privatsekretärin Arno Brekers, der für seine Hitlerbüste sowie seiner Bauten für die Nazis berühmt wurde. Ironischerweise wurde auch er von den Alliierten als „Mitläufer“ eingestuft.
 
Und auch die vierte, von der Arbeit her jüngste Sekretärin Gertraud „Traudl“ Junge war keineswegs eine unbedarfte Mitläuferin, kam sie doch auf Vermittlung von Martin Bormann in die Reichskanzlei. Ihr Vater war Mitglied eines rechtsextremen Freikorps und musste deswegen auch das Land verlassen, ihr Grossvater pensionierter General. Gertraud Junge, bis 1943 noch Humps heiratete einen SS Hauptsturmführer. Die Ehe hielt bis zu Junges Tod 1944.
 
Die männlichen Mitarbeiter Hitlers waren noch weniger unwissende Opfer: Otto Günsche ware überzeugter Nationalsozialist, den auch elf Jahre Straflager nicht beeindrucken konnten und blieb es bis zu seinem Tod. Auch bei Rochus Misch, der zumindest im hohen Alter kritisch mit seiner Rolle umging, kann man mit einiger Sicherheit sagen, dass er bis zuletzt Nationalsozialist gewesen ist. Durch die Tatsache, dass seine Frau SPD seit 1945 zuerst Mitglied und dann Politikerin war ist dies ein wenig verschleiert worden. Trotzdem – Rochus Misch hat die alten Fotoalben, die ihn in der unmittelbaren Nähe Hitlers zeigten – stets aufgehoben und in seinem letzten Interview auch vor der Kamera hergezeigt und erklärt. Dabei hat stets eine gewisse Wehmut mitgeschwungen – so als trauere man den alten Zeiten im Machtzentrum der Nazis nach.
 
Auch der Chefpilot, Hans Baur war überzeugter Nationalsozialist. Als Flieger im Ersten Weltkrieg verdingte er sich zunächst im Freikorps Epp und wurde danach Pilot bei der Lufthansa. 1926 trat er der NSDAP bei und war ab 1932 Hitlers Leibpilot. Zu dieser Zeit trat er auch der SS bei, zu dessen Gruppenfürer (Generalleutnant) er aufstieg. Als begeisterter Hobbyfilmer filmte er die kleinen und grossen Banalitäten von Hitlers unmittelbarster Umgebung. Er blieb bis zum Schluss im Führerbunker, wurde beim Ausbruchsversuch am 2. Mai so schwer an beiden Beinen verwundet, dass ihm in sowjetischer Gefangenschaft das rechte Bein amputiert wurde.
 
Nach seiner Entlassung aus russischer Gefangenschaft ließ er sich am Ammersee nieder und blieb bis zu ihrem Tode 1980 in Kontakt mit der Witwe Richard Wagners. Winifred Wagner, die bereits im Jahre 1926 NSDAP Mitglied geworden war, sammelte auch nach dem Kriege einen illustren Kreis ehemaliger NSDAP-Funktionäre um sich, zu denen auch Baur gehörte. Bis zu ihrem Tode hielt Winifred Wagner Adolf Hitler die Treue, wie sie auch in einem Interview 1975 freimütig zugab.
 
Bei Constanze Manziarly ist die Sachlage nicht so klar, Hitlers Diätköchin ist seit dem 2. Mai 1945 verschollen und vermutlich ums Leben gekommen. Sollte sie noch leben wäre sie heute 95 Jahre alt. Laut der Auskunft Gertraud Junges wurde sie von ihr zuletzt mit zwei Russen gesehen, die meisten anderen Quellen sprechen aber davon, dass Constanze Manziarly Selbstmord begangen hat. Die gebürtige Innsbruckerin kam auf Vermittlung von Christa Schroeder 1944 anstelle der bisherigen Köchin Helene von Exner an Hitlers Seite. Helene von Exner, die 1943 auf Veranlassung von Rumäniens Diktator Ion Antonescu zu Hitler kam musste im Februar 1944 die Umgebung des Führers wieder verlassen da herauskam, dass sie möglicherweise nicht rein arisch war. Für sie kam Constanze Manziarly. Über Helene von Exner ist darüberhinaus nur wenig bis gar nichts bekannt.

Zeitzeugen Hitlers: Constanze Manziarly

Constanze Manziarly (* 14. April 1920 in Innsbruck; † vermutlich 2. Mai 1945 in Berlin) war eine österreichisch-griechische Diätassistentin. Während des Zweiten Weltkriegs war sie von 1944 bis 1945 die Diätköchin von Adolf Hitler und gehörte im Frühjahr 1945 zu den letzten im Berliner Führerbunker anwesenden Angestellten. Constanze Manziarly wurde als Tochter eines griechischen Vaters und einer Tiroler Mutter in Innsbruck geboren. Nach dem Abschluss der Realschule erlernte sie trotz ihres eigentlichen Berufswunsches ‚Lehrerin‘ auf der örtlichen Haushaltsschule den Beruf einer Diätassistentin und war ab dem 13. September 1943 im Kurheim Zabel in Bischofswiesen in Oberbayern angestellt.
Im Sommer 1944 lernte Manziarly in Bischofswiesen die dort zur Kur weilende Sekretärin Hitlers, Christa Schroeder kennen und freundete sich mit ihr an. Schroeder riet ihr, sich auf die offene Stelle der bisherigen Köchin Helene von Exner zu bewerben, die durch Exners Entlassung freigeworden war. Manziarly trat die Stelle als Diätköchin im Führerhauptquartier in der Wolfsschanze am 8. Mai 1944 an.
Manziarly gehörte ab Anfang 1945 zu den letzten im Berliner Führerbunker anwesenden Angestellten. Im Vorbunker der Anlage wurde ihr eine kleine Küche zugewiesen, sie war sowohl bei den Abendessen als auch bei den Teerunden anwesend. Neben Traudl Junge und Gerda Christian weigerte sie sich, Hitlers Anweisung, die Stadt zu verlassen, Folge zu leisten.
Die Angaben über den Tod von Constanze Manziarly sind widersprüchlich. Sie war Angehörige der von SS-Brigadeführer Wilhelm Mohnke angeführten Gruppe, die am 1. Mai 1945 gegen 20.30 Uhr einen Ausbruch aus dem Bunker unternahm. Der überwiegende Teil der Literatur gibt für den Tag darauf einen Selbstmord durch die Einnahme einer Zyanidkapsel an, während sie laut Traudl Junges Memoiren zuletzt in Begleitung zweier sowjetischer Soldaten gesehen wurde und seitdem als verschollen gilt.


 

Zeitzeugen Hitlers: Christa Schroeder

Christa Schroeder (* 19. März 1908 in Hannoversch Münden als Emilie Christine Schroeder; † 28. Juni 1984 in München) war von 1933 bis 1945 neben Gerda Christian, Traudl Junge und Johanna Wolf eine der vier Sekretärinnen Adolf Hitlers.
 
Schroeder war von 1930 bis 1933 als Sekretärin bei der Reichsleitung der NSDAP in München tätig. Sie war von 1933 bis 1945 Privatsekretärin Hitlers und bildete zusammen mit Johanna Wolf, Traudl Junge und Gerda Christian das Quartett der sogenannten Führersekretärinnen. Zunächst arbeitete sie bis 1939 in der Persönlichen Adjutantur des Führers. Anschließend begleitete sie bis April 1945 den Diktator auf seinen Dienstreisen. Während dieser Zeit lernte Schroeder viele enge Kontaktpersonen Hitlers und viele hochrangige Militärs und Politiker des Dritten Reiches kennen. Ihre Erlebnisse hielt sie regelmäßig in Briefen, Tagebüchern und stenografischen Aufzeichnungen fest.
Schroeder war Mitglied der NSDAP (Mitgliedsnr. 263.009) und seit 30. Januar 1938 Trägerin des Goldenen Parteiabzeichens.
1938 verlobte sich Schroeder mit dem jugoslawischen Diplomaten Lav Alkonic aus Belgrad. Drei Jahre später wurde die Verlobung wieder gelöst, da Hitler die Beziehung entdeckte und nicht tolerierte.
Am 22. April 1945 wurden Schroeder, Wolf und andere engere Mitarbeiter Hitlers, die sich bis dahin im Bunker unter der Reichskanzlei aufgehalten hatten, per Flugzeug aus Berlin herausgeflogen und auf den Berghof gebracht. Dort erlebte Schroeder den Bombenangriff auf Hitlers Bergdomizil am 25. April, bei dem dieses fast vollkommen zerstört wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Schroeder verhaftet und bis Mai 1948 interniert. Aus Vernehmungsprotokollen und Interviews nach ihrer Freilassung fertigte Albert Zoller ein Werk Hitler privat: Erlebnisbericht seiner Geheimsekretärin, das 1949 erschien. Sie lebte zuletzt zurückgezogen in München. Nach ihrem Tod wurde das Buch Er war mein Chef – Aus dem Nachlass der Sekretärin von Adolf Hitler veröffentlicht, das auf ihren stenografischen Niederschriften basiert.
 






 

Zeitzeugen Hitlers: Gerda Christian


Gerda Christian (* 13. Dezember 1913 als Gerda Daranowski in Berlin; † 14. April 1997 in Düsseldorf) war von 1937 bis 1945 neben Traudl Junge, Christa Schroeder und Johanna Wolf eine der vier Sekretärinnen von Adolf Hitler. Sie war die einzige Sekretärin, die bis nach dem Tod Hitlers im Führerbunker in Berlin blieb. Vor ihrer Zeit in der Persönlichen Adjutantur des Führers arbeitete Daranowski als Kontoristin für das US-amerikanische Kosmetikunternehmen Elizabeth Arden.

Hitler stellte die junge Frau 1937 ein, nachdem sich seine beiden älteren Sekretärinnen Johanna Wolf und Christa Schroeder lange über den hohen Arbeitsaufwand beklagt hatten, den zwei Frauen unmöglich allein erledigen konnten. Hitler kürzte ihren polnischen Familiennamen ab und nannte sie Dara. Sie wurde schnell zu Hitlers engster Vertrauten unter den Sekretärinnen, er lobte sie oft für ihre attraktive Erscheinung. Ende 1942 ging Daranowski für längere Zeit in Urlaub, da sie den Major der Luftwaffe Eckhard Christian kennengelernt hatte, der als Adjutant des Chefs des Wehrmachtführungsstabes im Führerhauptquartier tätig war. Am 2. Februar 1943 heirateten Daranowski und Eckhard Christian. Die Ehe blieb kinderlos und wurde nach 1945 geschieden. Um die entstandene Lücke in der persönlichen Adjutantur des Führers zu füllen, wurde im Dezember 1942 die junge Münchnerin Traudl Humps (später Junge) eingestellt. Im Sommer 1943 kehrte Dara zur Freude Hitlers in den Dienst als Führersekretärin zurück. Sie machte fortan jede Reise in die Führerhauptquartiere und in den Berghof mit.

Wie Hitlers letzter persönlicher Adjutant Otto Günsche hielt sie im von den sowjetischen Truppen besetzten Berlin im Führerbunker unter der Reichskanzlei bis zuletzt aus. Sie verließ am Abend des 30. April 1945 gemeinsam mit dem damals 27-jährigen Günsche den Führerbunker. Nach Schilderung Günsches waren beide von der zerbombten Reichskanzlei aus, unter Beschuss der in Berlin kämpfenden sowjetischen Soldaten, durch U-Bahn-Tunnel unterirdisch bis zum Bahnhof Friedrichstraße vorgedrungen. Dort trennten sich die Wege der langjährigen Weggefährten in Hitlers Mannschaft. Günsche geriet in mehrjährige russische Gefangenschaft, sie hingegen setzte sich nach Bayern ab. Dort wurde sie von der US-Militärpolizei verhaftet und verhört. Beide fanden später im Rheinland in Wirtschaftsunternehmen Arbeit.

Die Deutsche Bank bot Christian eine Stelle im Rheinland; zuvor war sie zeitweise Rezeptionistin im Eden Hotel Düsseldorf. Günsche wurde Betriebsleiter in einer Arzneimittelfirma. Sie wurde die Geliebte Edmund Veesenmayers und gehörte zum inneren Führungskreis der Gauleiter-FDP, die eine Wiederherstellung des NS anstrebte Beide blieben in Kontakt nach dem Wahlspruch „In Treue fest“. Sie pflegten auch die einst in der Neuen Reichskanzlei in Berlin begonnene Duzfreundschaft mit dem Bildhauer Arno Breker, der inzwischen mit seiner Ehefrau Mimina von Bayern nach Düsseldorf übersiedelt war. Sein geräumiges Atelier wurde Begegnungsort für „Freunde von früher“. Gerda Christian war über Jahrzehnte bis zum Tod von Arno Breker im Jahr 1991 dessen ehrenamtliche Sekretärin.
Gerda Christian starb am 14. April 1997 in einem Krankenhaus in Düsseldorf an Krebs. Auf ihre vorherige Anordnung wurde sie eingeäschert. Es erfolgte – wie im Fall des mit ihr bis zum Tod befreundeten Günsche – eine Seebestattung in deutschen Gewässern.











Zeitzeugen Hitlers: Johanna Wolf


Johanna Wolf (* 1. Juni 1900 in München; † 5. Juni 1985 ebenda) war von 1933 bis 1945 neben Gerda Christian, Traudl Junge und Christa Schroeder eine der vier Sekretärinnen Adolf Hitlers. Johanna Wolf arbeitete nach Volks- und Berufsschulausbildung als Bürokraft in München. Unter anderem war sie von 1922 bis 1928 für den Landtagsabgeordneten Alexander Glaser tätig. Da Glaser sie ab Mai 1928 aus finanziellen Gründen nicht mehr beschäftigen konnte, war sie zunächst arbeitslos und wechselte dann als Sekretärin für den Gau Niederbayern-Oberpfalz zu Gregor Strasser. Ab 1. November 1929 – zum gleichen Zeitpunkt war sie auch in die NSDAP eingetreten – arbeitete sie für Rudolf Heß und ab 1930 auch für Wilhelm Brückner. Nach Hitlers Machtübernahme ging sie nach Berlin, wo sie zunächst in der Kanzlei, später dann auch in der persönlichen Adjutantur Hitlers tätig war. Während des Krieges war sie häufig in den verschiedenen Führerhauptquartieren eingesetzt, fiel jedoch wegen Krankheit des Öfteren aus.

In der Nacht vom 21. auf den 22. April 1945 verließ sie – nach Verabschiedung durch Hitler – mit Christa Schroeder und anderen den Führerbunker in Berlin, reiste via Tempelhof zunächst nach Salzburg und von dort aus auf den Obersalzberg, wo sie bis zum 27. April blieb. Da der Berghof in den letzten Kriegstagen von den Alliierten bombardiert wurde, begab sie sich zu ihrer Mutter nach Bad Tölz. Dort wurde sie am 23. Mai vom CIC aufgespürt, verhaftet und in das Lager Augsburg gebracht, wo sie Christa Schroeder wiedersah.
Nach ihrer Entlassung am 14. Januar 1948 lebte sie zunächst in Kaufbeuren und später bis zu ihrem Tod in München.