Sonntag, 29. Juli 2012

Ein kurzer Tagesabriss: 29. Juli



29. Juli 626: Die vereinten Armeen der Awaren und Sasaniden beginnen mit der Belagerung von Konstantinopel, nachdem bereist einen Monat vorher die Vorhuten der Armeen die Umgebung der Stadt erreicht hatten. Bis zum 7. August wird die Belagerung – welche die erste war, die von sogenannten Barbaren gegnüber Konstantinopel verhängt wurde – aufrecht erhalten, die Seeschlacht zwischen Byzanz und den awarischen Ruderern änderte die Situation – Byzanz errang einen überragenden Sieg – sodass die Belagerung aufgegeben werden musste. Der 7. August wurde daraufhin zum Feiertag erhoben.

29. Juli 1014: In der Schlacht von Kleidion in Makedonien besiegen byzantinische Truppen unter Kaiser Basileios II. das bulgarische Heer unter Zar Samuil vernichtend und blenden 14.000 gefangene Bulgaren. Der Zar erleidet angesichts dieses Anblicks einen Schlaganfall und stirbt. Basileios II dagegen erzält den Ehrennamen „Bulgarentöter“.

29. Julli 1588: Vor dem Lizard Point südlich von Plymouth tauchen erstmals Schiffe der spanischen Armada auf – eine Herausforderung an die britische Flotte.

29. Juli 1848: Die Bewegung „Junges Irland“ beginnt eine Hungerrevolte in Ballingarry, Provinz Tipperary gegen die Krone die von britischen Truppen niedergeschlagen wurde. Daraufhin emigrierten tausende Iren nach Amerika. Die Hungerjahre 1845 – 49 waren geprägt von Missernten der irischen Kartoffelbauern die durch die Kartoffelfäule hervorgerufen wurde. Etwa 1 Million Iren, also knapp 12 Prozent der Gesamtbevölkerung starben damals.

29. Juli 1878: Gemäss den Vereinbarungen der Berliner Konferenz übernimmt Österreich-Ungarn das Protektorat über Bosnien-Herzegowina und marschiert in das Gebiet ein.

29. Juli 1896: Die Deutsch-Anatolische Eisenbahngesellschaft nimmt den Betrieb der „anatolischen Bahn“ zwischen Konstantinopel und Konya auf. Bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges wird diese durch die Bagdadbahn verlängert und verbindet die Hauptstadt des Osmanischen Reiches mit den weiter entfernten Provinzen.

29. Juli 1900: Wladimir Uljanow verlässt Russland und geht über Genf nach München, wo er ein fünfjähriges Exil bezog. Dort verfasste er auch seine Maximen und knüpfte Kontakt mit anderen Revolutionären. 1917 sollte er dann – mit Wissen und Billigung der deutschen Reichsregierung – über Finnland nach Petersburg zurückkehren und den Zaren stürzen.

29. Juli 1946: In Paris beginnt die „Konferenz der 21 Nationen“ die die Friedensbedingungen der Kriegsverlierer Italien, Rumänien, Ungarn, Bulgarien und Finnland ausgehandelt werden.

29. Juli 1980: Der Iran erhält im Zuge der Islamischen Revolution von Ajatollah Khomeini eine neue, modifizierte Staatsflagge.

29. Juli 1981: Hochzeit zwischen Prince Charles und Lady Diana Spencer. Das Spektakel wird in alle Welt übertragen und erreicht weit über 750 Millionen Zuseher.