Mittwoch, 18. Juli 2012

Ein kurzer Tagesabriss: 18. Juli


18. Juli 586 vor Christi: Grosskönig Nebukadnezar II. nimmt Jerusalem, die Haupstadt des Reiches Juda nach über zweijähriger Belagerung ein und führt alle Bewohner in die Sklaverei.

18. Juli 1620: im schweizerischen Kanton Graubünden werden zwischen 300 und 600 Protestanten im Zuge des „Veltliner Mordes“ – eines Aufstandes katholischer Bürger – ermordet.

18. Juli 1796: Der Schriftsteller Alois Senefelder entwickelt in seinem Münchner Atelier erstmals Serien-Steindrucke (ein Flachdruckverfahren) welches er in den folgenden Jahren stark verbesserte

18. Juli 1812: Der Vertrag von Örebro beendete den wohl komischsten Krieg in der Napoleonischen Zeit, nämlich jenen zwischen Schweden und Grossbrittanien. Dabei kam es bei dem seit 17. November 1810 auf Betreiben Napoleon Bonapartes betriebenen Krieg zu keinerlei Schusswechsel oder Kampfhandlungen. Man war halt nur offiziell „bös“ auf einander.

18. Juli 1877: Thomas Alva Edison macht die erste Tonaufzeichnung mittels einer mit Stanniol bespannten Stahlwalze, dem sogenannten Phonographen.

18. Juli 1925: Der Franz-Eher-Verlag bring die Erstausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ heraus.

18. Juli 1942: Die Vereinigten Staaten erklären Ungarn, Bulgarien und Rumänien den Krieg.

Am gleichen Tag absolviert der allererste flugtüchtige Düsenjäger der Welt, die Messerschmitt Me 262 ihren Erstflug.

18. Juli 1972: In seinem sogenannten Numerus Clausus Urteil fordert das deutsche Bundesverfassungsgericht eine bundesweite Verteilungsstelle für Studienplätzen mit einheitlichen Auswahlkritierien. Daraus entwickelte sich die deutsche Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen.

18. Juli 2002: Im sogenannten „Petersilienkrieg“ stürmen spanische Elitesoldaten die von 12 marokkanischen Soldaten besetzte Petersielieninsel. Sie war Anlass für diesen Krieg. Bei der Erstürmung gab es keinerlei Tote oder Verletzte.