Sonntag, 25. September 2011

FAVAC - Fortuna 95 DREI zu EINS

Bei sonnigem Altweibersommerwetter – was für ein Wort – ging es auf die Kenner Road um den FAVAC gegen die Jungs vom Containerdorf Wien 19 vulgo Fortuna 05 anzufeuern. Da wir heute noch die (letzten ?) Sonnenstrahlen geniessen wollten stellten wir uns wieder auf die Nordseite. Sechs FEDAYN FAVAC waren anwesend, dazu noch die üblichen Verdächtigen der Roten Teufel sowie einige bettflüchtige Maniacs. Zu Ehren von Uwe Bahr gab es ein Transparent von uns, daneben hing das wiedergefundene Vienna Lokos Transparent und dann ging es auch schon nach Einnahme eines Einsermenüs zum Supporten. Dieses blieb uns aber bald im Halse stecken, da Fortuna quasi mit dem ersten Schuss aufs Tor in Führung ging, die komplette FAVAC-Abwehr hat dabei nicht gut ausgesehen. Im Tor übrigens wieder Stipe Propadalo der eine erstklassige Vorstellung ablieferte. Brav gemacht. Der FAVAC war allerdings nicht wirklich geschockt darüber sondern hielt dagegen und begann einen Sturmlauf der in der ersten Halbzeit leider nicht von Erfolg gekrönt war. Zweimal retteten die Fortunaten auf der Linie und verhinderten so den Ausgleich. In der Pause wurde regeneriert und nach Wiederbeginn gings mit Volldampf weiter. Schiedsrichter war übrigens mein „Freund“ der Pyramidenputzer Naim der heute aber etwas besser als normalerweise pfiff, sprich er machte hauptsächlich bei den Fortunaten Fehler. Soll mir recht sein. Mögen tu ich ihn deswegen aber auch nicht. An der Linie waren auch zwei gute Bekannte, einmal Lockenkopf Fuchs und Kenan Temizkan (hoffentlich richtig geschrieben) die eine solide Leistung brachten. Zurück zum Spiel. FAVAC drückte auf den Ausgleich und in der 65. Minute gab es dann die Chanc. Foul im Strafraum, Elfer, Kadir Dozghar trat an und netzte ein. Jubel. Der FAVAC war jetzt vollkommen entfesselt und rannte gegen das Tor der Containerdörfler an, und das mit spätem Erfolg: in der 90. Minute netzte Sasa Dimitrijevic einen herrlichen Freistoss ein, zwei Minuten später (es können auch drei gewesen sein) dann Urhan zum 3-1, sein Schuss zerriss die Maschen. Bumm. Die Fans waren am Ausrasten, so eine tolle, spannende Partie hat man schon lange nicht mehr erlebt, Gänsehaut pur, die die 250 Zuseher (davon 180 zahlende) von den Sitzen riss. Hätte sich mehr Leute verdient. Leider kommen von der Containeralm nur sehr wenige Leute auf den Monte Laa, vielleicht fürchten sie sich ja auf diesem grossen Platz. Man weiss es nicht. Ebenso spannend war die Reservepartie: Fortuna hat schon 3-1 geführt, musste sich schlussendlich aber den Hausherren in einer leidenschaftlich geführten Partie mit 4-5 geschlagen geben. Der Jubel über den zweiten Sieg des Tages war mehr als verdient. Zufrieden ging es dann nach 14 Uhr in Richtung Südbahnhof, von wo aus man – via Schienenersatzverkehr – dann nach Szeleskut fuhr. Alpintourismus inklusive, immerhin liegt Szeleskut am Leithagebirge das ja bekanntlich der östlichste Ausläufer der Alpen ist.