Donnerstag, 21. Juli 2011

Ernest Hemingway 21. Juli 1899 - 2. Juli 1961

Heute vor 112 Jahren wurde der grosse Schriftsteller Ernest Hemingway in Oak Park, Illinois geboren. Sein Vater war Landarzt, seine Mutter Opernsängerin. Seine literarische Laufbahn begann der 18jährige als Reporter in Kansas City. Ernest selbst war ein Abenteurer alter Schule, immer dort wo es etwas zu erleben gab. Im Ersten Weltkrieg diente er als Sanitäter an der Italienfront, wo er auch verwundet wurde. Seine Erlebnisse inklusive der unglücklichen Liebe zu einer Krankenschwester verarbeitete er 1939 in seinem Roman „In einem anderen Land“, welches im Jahre 1996 unter dem Titel „In Love and War“ mit Chris O´Donnell und Sandra Bullock auch verfilmt wurde. Nach dem Krieg ging er zunächst zurück nach Oak Park, später dann zunächst nach Toronto und von dort nach Chicago wo er sich als Polizeireporter versuchte. Nach seiner Heirat 1921 ging er nach Paris, wo er Auslandskorrespondent des „Toronto Star“ wurde. Durch den Kontakt zu anderen Literaten wie Ezra Pound, F. Scott Fizgerald und Gertrude Stein entdeckte er die Schriftstellerei und widmete sich fortan dieser. Mitte der 20er Jahre schrieb er seinen ersten grossen Roman „Fiesta“, der durch seinen ökonomischen Schreibstil unverkennbar wurde. Der sogenannte „Eisbergmodell“ war erfunden worden. Zeitlebens rastlos zog Hemingway von Ort zu Ort, daran zerbrachen auch seine insgesamt 4 Ehen, aus denen 6 Kinder hervorgingen. Das Montafon, Kenia, Key West und Kuba waren die weiteren Stationen ehe es ihn in den Spanischen Bürgerkrieg verschlug, der Roman „Wem die Stunde schlägt“, verfilmt mit Ingrid Bergmann und Cary Cooper sowie ein zweiter Roman, „Alter Mann auf der Brücke“ geben Zeugnis davon. In dieser Zeit entstand auch der Roman „Fiesta“. Hemingway war als Reporter sowohl im Ersten Weltkrieg, im Griechisch-Türkischen Krieg, dem Spanischen Bürgerkrieg un auch im Zweiten Weltkrieg tätig. 1953 erhielt er den Pulizer Preis, ein Jahr später für den Roman „Der alte Mann und das Meer“ sogar den Nobelpreis für Literatur. In diesem Jahr überlebte Hemingway zwei Flugzeugabstürze an zwei hintereinanderfolgenden Tagen in Uganda. Auf Kuba versuchte er sich zu erholen, floh allerdings nach der Kubanischen Revolution wieder in die USA wo seine Frau vergebens versuchte, seine Depressionen an denen er ein Leben lang litt, behandeln zu lassen. Hemingway erschoss sich am 2. Juli 1961 in Ketchum, Idaho. Der Fluch seiner Krankheit übertrug sich auch auf seine Familie, insgesamt begingen 5 Familienmitglieder aus drei Generationen Selbstmord. Sein Sohn Gregory nahm eine Geschlechtsumwandlung vor und starb 69jährig im Gefängnis. Dafür ist Dree, seine Enkelin als Model sehr erfolgreich.