Montag, 7. April 2014

Vienna Amateure versus Favoritner AC: Der Bericht


Die Rückrundenpartie gegen die Amateure der Vienna stand an und frohgemut machte meiner einer sich auf um Richtung Heiligenstadt zu fahren. Dort war allgemeiner Treffpunkt und alle Leute kamen hin. Na ja fast alle. Einer nicht. Spekulationen wurden angestellt ob die „Wanderers“ heute kommen würden (haben ja schon am Freitag ihr Spiel in Hartberg gehabt – leider verloren, so eine Scheisse) und sie mussten ja nur über den Kanal gehen. Gleich vorweg: sie waren da, aber ohne Beflaggung. Insoferne war es ein durchaus nettes Supportduell bei wechselhaftem Wetter. Doch der Reihe nach:  Wir verplauderten eine halbe Stunde in der Kassenhalle des Bahnhofs Heiligenstadt, sahen die Viennaleute vorbeispazieren (Hallo Bubi Merano !) und begaben uns dann mit der Linie 5 B zur Spielmanngasse. Dort waren schon die anderen Roten Teufel anwesend und es musste natürlich beflaggt werden – heute ziemlich oldschool weil mir so danach war. Ja und dann begann die Partie recht flüssig und laut und zu unseren Gunsten. Bereits nach 18 Minuten schoss Leko das 1-0 für unsere jungen Teufel und alle jubelten – na ja die Favoritner halt, die Leute der Vienna nicht. Vor der Pause schoss dann Sasa „Dimigoal“ Dimitrijevic das 2-0 (also eigentlich köpfte er es) und wir durften erneut jubeln. Pausenstand 2-0 und alle waren glücklich (eh schon wissen welche Seite). Nach der Pause machte der FAVAC nur noch das unbedingt nötigste, die Vienna Amas kamen auf und mit ihnen auch die Stimmung auf den Rängen – tolle Sache. Leider wird es das – wenn die Vienna den Klassenerhalt nicht schafft – nächstes Jahr nimmer geben weil die Amas dann automatisch absteigen müssen. Schaß. In der 80. Minute dann der zu diesem Zeitpunkt verdiente Anschlusstreffer der Vienna Amas, Kapital konnten sie dank Schlusspfiff dann keines mehr daraus schlagen. Ja eine Gelb-Rote gegen den Herrn Pomer jun. gab es auch noch was uns aber nur wenig kratzte. Hauptsache gewonnen denkt man sich. Achja: der Zirkus vom letzten Jahr war auch wieder da und hatte seine Zelte gleich nebenan aufgeschlagen. Platzsturm durch die Lamas gab es diesmal aber keinen, schade wir hätten unsere Elefantenbüchsen mit dabeigehabt Hör-Hör-Hör ! Nach dem Spiel gingen die „Wanderers“ wieder weg – Nomen es Omen, andere Viennaleute blieben noch und so feierten wir noch ein ganzes Weilchen lang bis gegen 19 Uhr, ehe der Donaukanal wieder hinter einem gebracht wird – die nächste Verabredung war dann in Meidling von wo man sich gegen Mitternacht wieder nach Sankt Favoriten aufmachte. Im Nachtautobus traf man dann noch auf lustige jungen Slovan Bratislava Jungs die alle Anwesenden fragten, ob sie Rapid seien oder nicht – interessanterweise meldete sich keiner obwohl man einige Leute kannte. Komisch aber auch. Na wie auch immer, nicht mein Bier finde es nur lustig. Einen kurzen Fussmarsch später war man dann daheim und konnte rüsseln. Good Night !