Mittwoch, 9. Oktober 2013

FAVAC versus Wienerberg

Derbytime in Favoriten ! Das erste mal auf heimischen Platz und man war mächtig gespannt. Bestes Fussballwetter, es nieselte leicht und war verzogen, einfach erfreulich. An solchen Tagen sieht man wer zwecks dem Fussball kommt. Also zahlende 152 Zuschauer (da noch mindestens 70 weitere mit Verbandskarten anwesend waren so an die 230 Leute), dreimal soviel wie beim vortäglichen RLO Duell der Admira Amateure gegen den selbsternannten Meidlinger Kultklub Red Bull Viktoria. Aber nuja, is halt so. Wienerberg ist ja der Aufsteiger aus der OL-A und sollte heute eigentlich zu packen sein wenn man sich die gute Partie gegen Donaufeld vor Augen führt. Aus diesem Grunde waren wir gespannt wie die Flitzebogen und hatten auch eine kleine Choreographie vorbereitet – es war ja wie gesagt Derby, welche wir aber aufgrund der Mannstärke erst zur zweiten Halbzeit zu präsentieren gedachten. Also begab man sich in Hälfte eins nur auf seinem angestammten Platz, setzte den Regen-Splitterschutzhelm Marke „Tommy“ auf und begann zu singen. Genau zwei Minuten denn dann waren wir schon mit 0-1 hinten. Ganz ohne Sternenkind. Unglaublich. Gibt’s ja gar nicht. Nach einer Viertelstunde hiess es gar 0-2 und der Tag war heute schon gelaufen, da die Mannschaft es nicht schaffte sich aufzulehnen. Alles was mir beim Spiel in Floridsdorf, genauer gesagt im Feld von Donau gefallen hat (wer ist dieser Donau und wozu zum Teufel braucht der ein Feld ? – Diese Frage wurde noch immer nicht beantwortet) – heute suchte ich es vergebens. Gut das Wetter war nicht soo gut und Wienerberg hatte immerhin ganze sechs Fans mit aber das kann doch keine Entschuldigung dafür sein, sich in einem Derby ohne Gegenwehr abschlachten zu lassen. Immerhin war nach 45 Minuten mal Schluss mit dem Drama am Felde und man bereitete die Choreo vor, die jetzt vor Wiederanpfiff gestartet wurde. Die Überrollfahne, dazu der „Kebab, Bier und Titten, Sankt Favoriten“ Doppelhalter wurden präsentiert, die Frau Reeh hat das natürlich wieder verschlafen – ein Familienleiden an diesem Tag – und so mussten wir mit den Stimmen und einigen Fahnen ein bischen Bewegung hineinbringen. Wir schossen dann noch zwei, Wienerberg drei Treffer und konnten froh sein nach 90 Minuten nur 5 Trümmer bekommen zu haben. Ein weiterer Wermutstropfen wurde uns in der Verletzung von Sasa Dimitrijevic beschert, der nun wohl die restliche Herbstsaison ausfällt – Schlimm. Mit Platz 12 und nur 9 Punkten konnte man jetzt nicht zufrieden sein. Nächste Woche dann Donau auswärts und dann kommen die Pimmelringer zu uns – zwei schwere Spiele für die junge Mannschaft. Nach dem Spiel ging es zum Schnitzltandler wo wir uns stärkten um danach noch zum Platz zurückzugehen. Dort feierten Spieler und Fans als ob wir die Wienerberger mit 10-0 weggeschossen hätten, unglaublich. Ich meine es ist ja „nur“ ein Fussballspiel aber nach so einer Leistung so zu feiern – Na ja. In der Kantine war niemand und so begaben wir uns bergauf zum Laaerbergwirten. Etwas trinken.