Montag, 3. April 2017

Frage - Antwort !

Der KRONE Artikel zum Schiriskandal


Anschlag in Sankt Petersburg

St. Petersburg: Tote nach Explosionen in U-Bahn (Bild: twitter.com)
St. Petersburg: Tote nach Explosionen in U-Bahn (Bild: twitter.com)
St. Petersburg: Tote nach Explosionen in U-Bahn (Bild: twitter.com)



http://www.krone.at/welt/st-petersburg-tote-nach-explosionen-in-u-bahn-blutbad-in-russland-story-562803

https://www.tagesschau.de/eilmeldung/explosion-in-petersburg-101.html

Also wenn dass stimmt.....

Aufregung um den FC Karabakh und Schiedsrichter Kadir Barmaksiz

Schiedsrichter agierte in Wien als Scout

Das Wiener Unterhaus ist wieder Schauplatz einer kuriosen Episode: Schiedsrichter Kadir Barmaksiz agierte auch als Scout für den FC Karabakh.


Im Wiener Unterhaus kündigt sich ein mittelschwerer Skandal an. Wie die Krone berichtet, sorgt der Wiener Referee Kadir Barmaksiz für Diskussionen: Denn neben seinem Job als Unparteiischer, agierte Barmaksiz beim Stadtliga-Tabellenführer FC Karabakh als Scout. Und das schon seit Monaten, wie der Klub bestätigte. Ein Naheverhältnis, das zwischen Verein und Schiedsrichter so aber nicht bestehen darf.
Zur Krone sagte Johann Liebert, Obmann der Wiener Schiedsrichter, auf die Frage, ob er davon wusste: "Natürlich nicht. Sonst hätten wir das unterbunden." Liebert soll nun überlegen, Barmaksiz aus dem Verkehr zu ziehen. Auf Grund der schiefen Optik. Barmaksiz pfiff in der laufenden Saison übrigens schon zwei Karabakh-Spiele. Zweimal gegen Austria XIII (4:0, 1:1).

http://www.spox.com/at/sport/fussball/oesterreich/1704/Artikel/wiener-stadtliga-karabakh-kadir-barmaksiz-scout.html

Samstag, 1. April 2017

Favoriten, Oida

Faustschlag gegen Parksheriff

In Favoriten und Ottakring haben Autolenker Parksheriffs attackiert. Ein 26-Jähriger versetzte einem Parksheriff einen Faustschlag, der Mann wurde wegen schwerer Körperverletzung festgenommen.
Laut Polizei stellte eine Kontrollorin am Mittwoch gegen 14.15 Uhr in der Columbusgasse gerade ein Organmandat aus, weil ein Pkw keinen Parkschein aufwies. Der 26-jährige Lenker kam hinzu, ein Streitgespräch zwischen den beiden entbrannte. Ein Parksheriff kam seiner Kollegin zu Hilfe.
Der aggressive Lenker zückte sein Handy und begann zu filmen, woraufhin der 59-jährige Parksheriff seine Hand vor sein Gesicht hielt und der Lenker ihm mit der Faust ins Gesicht schlug. Der Parksheriff erlitt eine Rissquetschwunde im Wangenbereich und eine Prellung des Kinns.

Anzeige wegen schwerer Körperverletzung

Ein Zeuge beobachtete den Vorfall und hielt gemeinsam mit den Kontrolleuren den 26-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei an. Dabei soll der Mann den 38-jährigen Zeugen mit Mord bedroht haben. Der Lenker wurde wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung angezeigt. Gegenüber den Beamten gab er an, dass er nicht gewollt habe, dass es so weit kommt, und sah seinen Fehler ein. Die Bedrohung des Zeugen bestritt er jedoch.

Kontrollorin an der Hand verletzt

Ebenfalls am Mittwoch wurde in Ottakring eine 24-jährige Kontrollorin von einem Autolenker attackiert. Die Frau hatte dem Mann wegen eines falsch parkenden Fahrzeugs in der Thaliastraße eine Strafe ausgestellt. Der 25-Jährige schlug ohne Vorwarnung so heftig gegen das Kontrollgerät der Frau, dass sie an der Hand verletzt wurde. Der Mann wurde angezeigt.

FC Karabakh versus Favoritner AC: Der Bericht

Auswärtsfahrt nach Kaiserebersdorf, oder wie der Simmeringer zu sagen pflegt: Karabakh. Seit der letzten Gemeinderatswahl  wehte ja ein anderer Wind von den Höhen des Monte Laas nach Schwechat und hatte auch jenen Bezirksteil erfasst. Um jetzt von Favoriten nach Karabakh zu kommen, beschlossen wir eine Oldtimertramway aus dem Jahre 1929 zu benützen. Schliesslich kann ja (fast) jeder mit dem 6er fahren (falls er mal kommt und einen Platz frei hat), aber so eine Nostalgietramway ist schon was Besonderes. Treffpunkt war die Schleife Buchengasse wo sich die gesamte FAVAC-Crew traf um bei Bier und Musik bergab zu fahren. Mit dabei natürlich unsere Freunde aus Bregenz die mit drei Mann – fast ein Rekord wie ich glaube – anwesend waren. Klarerweise war auch Lokomotiv Sofia anwesend, also alle die mit dabei sein sollten. Die Fahrt war sehr angenehm und endete in der Schleife Zinnergasse, der darauffolgende Marsch war anregend, ein Mitreisender versuchte mit dem Schild: „ICH HABE HUNGER, DANKE“ etwas Essbares aufzutreiben, leider ist die Gegend dort mit lauter Armenvierteln gesäumt. Daher gabs nichts. Vor dem Platz machten wir noch einen technischen Halt und verschönerten die Umgebung, auch ein ZUMBA-Kurs wurde angeboten, ehe es auf den Platz ging. Gleich vorweg: Das Alkoholverbot während der Spiele ist eine „urban legend“, es gibt lediglich unter der Woche, wenn die Kinder Training haben keinen Alkohol, am Spieltag bekommt man Wein und Bier. Ja. Die nächste lustige Episode war ein alter Mann, der sich als Ordnerobmann vorstellte und meinte, wir sollen uns benehmen und nicht randalieren (was auch immer das bedeutet). Auch sollten wir nicht schimpfen oder anderweitig auffallen. Mein Hinweis, dass wir hier auf einem Fussballplatz und nicht in einer Gedenkstätte waren nahm er wohl oder übel zur Kenntnis. Der Platz wurde gut beflaggt und es konnte losgehen. Ich will meinen, dass es optisch und akustisch der beste Auswärtsauftritt in dieser Saison war und wir konnten die Mannschaft, die durch zwei individuelle Fehler rasch in Rückstand geriet, bis zur Pause zum 2-2 voranpeitschen. Vom restlichen Publikum – großteils Jugendliche und Angehörige der Spieler – kam überhaupt nichts. Gut, Tradition und Leidenschaft kann man nicht kaufen, trotzdem hätte ich mir mehr von den Azeris erwartet. In der Pause wurde allerhand Blödsinn gemacht, es war ja schön und wir hatten zu diesem Zeitpunkt ein gutes Spiel gesehen. Nach der Pause konnten die „Azeris“ unsere geistige Müdigkeit ausnutzen und zum 3-2 einschiessen, was unsere Laune nicht eben hob, der Supportpegel blieb aber weiterhin auf einem hohen Niveau. Die restliche Halbzeit war der FAVAC spielüberlegen, konnte aus seinen Chancen jedoch kein Kapital schlagen – wobei ich mich frage, was diese „aserbaidschanische“ Mannschaft in der RLO zu suchen haben wird, weil in diesem Team maximal drei Spieler halbwegs tauglich für die dritte Liga sind. Gut, ist nicht mein Problem. Auch von den Zuschauern her wird das eine Witzpartie werden, wie wir sie in Wien leider öfters haben. Ob das für den Wiener Fussball im Gesamten gut ist wage ich zwar zu bezweifeln, die Verbandsoberen werden sich aber schon etwas dabei gedacht haben. Nach dem Spiel ging es via Strassenbahn – wir teilten uns auf drei Garnituren auf, da einzelne nicht so schnell weg konnten, andere noch vor dem Golden Time dem Gott des Essens huldigen mussten und andere wiederum etwas Durst hatten. Gut und schön, gegen 19 Uhr waren wir alle gut verstaut in der Kantine am Fusse des Monte Laas und liessen diesen an und für sich genialen Tag noch einmal bei ein paar Bier revue passieren. FAVAC – TRADITION KANN MAN SICH NICHT KAUFEN !