Mittwoch, 1. Januar 2014

Adieu Eugen Freund !

Tränen-Abschied von Eugen Freund

ZiB-Star verabschiedet sich in die Pension.

 
Tränen-Abschied von Eugen Freund
 
Bewegender Abschied am Silvesterabend in der ZiB 1. Eugen Freund moderierte seine letzte Sendung – und am Ende wurde es richtig emotional.

Als seine Co-Moderatorin Nadja Bernhard sich von Freund verabschiedet, stockt ihr die Stimme, sie kämpft mit den Tränen. Auch Freund zeigt sich sichtlich gerührt, als er sein erstes ORF-Manuskript in die Kamera hält und sich vom Publikum verabschiedet. Ab Mittwoch moderiert Rainer Hazivar die ZiB 1.
 
 

Weiss mit - eh scho wissen......

Fiona stürzte über ihren Hund

Swarovksi-Erbin musste ins Spital.

 
Fiona stürzte über ihren Hund
 
Unglaubliches Pech für Fiona Swarovski kurz vor dem Start ins neue Jahr: Während der Weihnachtsfeiertage stürzte
Fiona in ihrem Kitzbüheler Bauernhaus über ihren Lieblingshund. Der Unfall geschah in der Nacht. Ursache: Fiona hatte das Licht nicht aufgedreht und ihren Hund übersehen.

Die Frau von Karl-Heinz Grasser zog sich bei dem Sturz stark blutende Wunden am Unterschenkel zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dort wurden die Risse genäht, zurück bleiben nur zwei große Narben, die sie so rasch wie möglich operativ entfernen lassen möchte. Fiona humpelt schon wieder gut gelaunt durch Kitz – und lächelt über das Missgeschick: „Damit steht fest – 2014 kann nur besser werden!“
 
 
 

Hallenturnier in der Dusika Halle (normalerweise langweilig)


Terror in Österreich in den 80er Jahren




Terroranschlag am Flughafen Wien


El Al, hier eine Boeing 747-200 der Gesellschaft, war das Ziel jenes Anschlages - Foto: Franz Zussner

Vor etwas mehr 28 Jahren ereignete sich der bislang einzige Terroranschlag auf einem österreichischen Flughafen. Kurz vor 9 Uhr Früh stürmten am 27. Dezember 1985 drei mit Handgranaten und Sturmgewehren vom Typ Kalaschnikow bewaffnete Männer die Abflughalle des Schwechater Flughafens im Bereich des heutigen „Terminal 2″ und griffen die beim El Al (Hebräisch: אל על) Schalter wartenden Passagiere an. Nahezu zeitgleich kam es am Flughafen von Rom ebenfalls zu einem Terrorangriff, bei dem 15 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden.
Im darauf folgenden Feuergefecht am Flughafen Wien zwischen den Angreifern, die sich bei der zur Abflughalle führenden Treppe verschanzt hatten, der österreichischen Polizei und den bewaffneten Sicherheitsleuten der israelischen El Al, fielen über 200 Schüsse, drei Handgranaten und eine Rauchgranate detonierten.

Vor diesen Schaltern warteten die Passagiere des El Al Fluges nach Israel - Foto: Austrian Wings Media Crew
Dabei starben der Österreicher Ekkehard Karner und der Israeli Elias Jana, 39 weitere Personen wurden verletzt, 20 von ihnen schwer. Ein Polizist verhinderte durch seine Geistesgegenwart noch Schlimmeres, indem er eine scharfe Handgranate mit dem Fuß von der Menschenmenge „wegkickte”.
„Überall war Blut, die Schreie der Verwundeten durchdrangen den Flughafen, es herrschte absolutes Chaos”, erinnert sich ein Augenzeuge.
„Ich kann mich an einen Mann erinnern, der vor der Abflughalle mit einem Wirbeläulensteckschuss gelegen ist”, sagte Alfred Kaff, ehemaliger Chefarzt der Wiener Rettung in einem Interview mit dem ORF am 27. Dezember 2010.
Am 22. Januar 1986, knapp 1 Monat nach dem Anschlag, erlag dann die erst 26jährige Elisabeth Kriegler ihren durch Granatsplitter verursachten Verletzungen.

Diese Treppe stiegen die Angreifer hoch um ihren Anschlag zu verüben - Foto: Austrian Wings Media Crew

Blick von der Treppe, über welche die Terroristen in die Abflughalle gelangten, in Richtung der damals von El Al genutzten Schalter; von hier aus eröffneten sie das Feuer und warfen Handgranaten in die wartende Menge- Foto: Austrian Wings Media Crew

Blick in die Schalterhalle, 25 Jahre nach dem Anschlag; in diesem Bereich des Flughafens werden heute nur noch wenige Airlines abgefertigt - Foto: Austrian Wings Media Crew


Rechts im Bild, etwa auf Höhe des gelben Hinweisschildes, befindet sich der Abgang zu jener Treppe, von der aus die Angreifer das Feuer auf die Reisenden eröffneten - Foto: Austrian Wings Media Crew

Die Attentäter flüchteten nach dem Angriff mit einem gestohlenen PKW und konnten schließlich in Fischamend von der Polizei gestellt werden, wo es erneut zu einem Feuergefecht kam. In der Zwischenzeit waren dutzende Exekutivbeamte von umliegenden Dienststellen alarmiert und zum Flughafen befohlen worden.
Der Terrorist Abdel Aziz Merzoughi wurde bei diesem letzten Gefecht in Fischamend getötet, zwei weitere Angreifer, Mongi Ben Abdollah Saadaoui und Tawfik Ben Ahmed Chaovali, erlitten schwere Verletzungen und bekannten sich nach ihrer Einlieferung ins AKH Wien laut Wikipedia zur „Fatah-Splittergruppe Abu Nidals”. Diese Terrororganisation wird für mehr als 100 Anschläge in über 20 Ländern der Erde verantwortlich gemacht.
Die Attentäter von Schwechat wurden 1987 zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Tawfik Ben Ahmed Chaovali war im November 1996, rund 11 Jahre nach dem Attentat, an der Geiselnahme in der Justizanstalt Graz-Karlau beteiligt, wofür er eine Zusatzstrafe von 19 Jahren erhielt. Der zweite überlebende Terrorist, Mongi Ben Abdollah Saadaoui, wurde dagegen im Jahr 2008 im Alter von 58 aus der Haft entlassen, mit einem 10jährigen Einreiseverbot für Österreich belegt, und konnte anschließend nach Jordanien ausreisen.
Bei den Männern handelte es sich Informationen der Austria Presse Agentur zufolge „um palästinensische Flüchtlinge aus den Lagern Sabra und Schatila, die im Libanon für den Einsatz ausgebildet worden waren und sich in einer Einsatzbesprechung in der Schweiz versammelt hatten, bevor sie die zeitgleichen Anschläge in Wien und Rom durchführten.”
Die genauen Absichten der Angreifer konnten nie eindeutig geklärt werden - es wurde unter anderem vermutet, dass sie vorhatten, Israelis als Geisel zu nehmen und das Flugzeug der El Al über Israel in die Luft zu sprengen.
Anschlag nicht überraschendLaut Angaben ehemaliger Polizeioffiziere hatte sich der Anschlag bereits abgezeichnet, denn am 1. Mai 1981 wurde der Wiener Stadtrat und Präsident der Österreichisch-Israelischen Gesellschaft Heinz Nittel vor seinem Reihenhaus in der Hietzinger Bossigasse erschossen. Und im August 1982 kam es vor der Synagoge in der Wiener Innenstadt zu einem Terroranschlag: Zwei Männer warfen eine Handgranate auf die Synagoge und schossen aus Maschinenpistolen auf Besucher. Zwei Menschen starben, 20 weitere wurden verletzt. Einer der gefassten Attentäter gestand den Behörden später auch den Mord an Heinz Nittel.
Ein pensionierter Polizist gegenüber Austrian Wings: „Jeder wusste, dass noch etwas kommen würde, nur keiner wusste, was und wann. Am 27. Dezember 1985 wussten wir es dann schließlich.”
Wiederaufnahme des Flugbetriebes
Der Flugbetrieb wurde noch am gleichen Tag kurz nach 11 Uhr unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen wieder aufgenommen, während die Polizei den Flughafen und die Umgebung noch mehrere Stunden lang nach möglichen weiteren Terroristen absuchte.
Die Blutspuren sowie die Einschläge der Granatsplitter und Kugeln waren noch über mehrere Wochen sichtbar. Der Bereich des Anschlages blieb längere Zeit abgesperrt und ungenutzt.
Konsequenzen aus der Tragödie
Eine der Konsequenzen aus dem Anschlag war die Aufstockung und Vergrößerung der am Flughafen stationierten Polizeispezialeinheit „Kranich”, die unter anderem einen - mittlerweile ersatzlos ausgemusterten - Radpanzer Pandur erhielt. Bis die zusätzlichen „Kraniche” ausgebildet waren, versahen Polizisten aus umliegenden Dienststellen gemeinsam mit Mitgliedern dieser Sondereinheit Dienst am Flughafen und zeigten verstärkt Präsenz.
„Man hat die Polizei aufgerüstet, man hat die Kontrollen verschärft, man hat Mittel dazu bekommen, soweit sie vorhanden waren”, so der ehemalige Polizist Robert Sturm im ORF-Interview.
Ein anderer Polizist erinnert sich im Gespräch mit Austrian Wings:
„In den Wochen nach dem Anschlag wurden bei jedem Air France, El Al und Pan Am Flug mehrere Stunden zuvor schon die Flughafenautobahn und die Bundesstraße gesperrt. Jedes einzelne Fahrzeug haben wir kontrolliert.”
Der Check-in Vorgang für El Al Flüge nach Israel wird seither nicht nur durch eigenes Sicherheitspersonal permanent überwacht, sondern auch durch mit Sturmgewehren vom Typ STG 77 bewaffnete Polizisten der Sondereinheit „Kranich”, die sich in unmittelbarer Nähe der Check-in Schalter aufhalten und so im - seit jenem Schicksalstag vor 25 Jahren glücklicherweise nicht mehr eingetretenen - Ernstfall sofort eingreifen können.
Ebenfalls als Reaktion auf den Anschlag wurde ein großer Teil des damals noch vorhandenen Besucherdecks geschlossen.
Und - heute eine Selbstverständlichkeit auf internationalen Flughäfen - nach dem Anschlag erhielt Wien eine Flughafensanität, die rund um die Uhr mit einem Notarzt und anderem medizinischen Personal besetzt ist.

 Anschlag Flughafen 1985: Milliardenentschädigung für Opfer

 http://noev1.orf.at/stories/489520

 

Ehre den Terror-Toten von Wolgograd



Bombenterror in Wolgograd
Bombenterror in Wolgograd
Bombenterror in Wolgograd
Bombenterror in Wolgograd
Bombenterror in Wolgograd
Busexplosion

Böllerei


Na dann mal wieder retour zum Geographieunterricht


Mayotte ist ein Übersee-Département und eine Region Frankreichs. Zuvor war es bereits seit 1976 Gebietskörperschaft der Französischen Republik (Collectivité territoriale de la République française, seit 2001 unter der Bezeichnung Collectivité départementale). Am 31. März 2011 erhielt Mayotte den Status des 101. französischen Départements; es wird am 1. Januar 2014 als ein Gebiet in äußerster Randlage („OMR“) Teil der Europäischen Union werden und dann denselben Status haben, wie etwa Französisch-Guayana. Mayotte liegt am nördlichen Rand der Straße von Mosambik im Indischen Ozean zwischen dem nördlichen Teil Madagaskars und dem Norden Mosambiks. Geografisch gehört es zum Archipel der Komoren.
 
 

Unsere geliebten deutschen Nachbarn

Vier-Meter-Absturz

Betrunkener Deutscher fiel pinkelnd von Hoteldach

Deutscher fiel von Hoteldach Symbolfoto (© Fotolia)
Ein 26-jähriger alkoholisierter Deutscher ist Dienstagfrüh nach einem Lokalbesuch vom Vordach des Personalhauses eines Hotels in Pertisau (Bezirk Schwaz) rund vier Meter auf einen Betonboden gestürzt und verletzt worden. Der Mann und ein weiterer Deutscher hätten zuvor über das Dach urinieren wollen.

Vermutlich aufgrund der Dunkelheit und der Alkoholisierung habe der 26-Jährige das Dachende nicht erkannt und sei darüber hinausgestiegen und abgestürzt. Der Mann wurde mit der Rettung in das Krankenhaus Schwaz gebracht. Der Unfall hatte sich gegen 6.00 Uhr ereignet.

Jetzt wissen wir, warums zu Weihnachten weder Schnee noch Geschenke gab

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Ab 1. Jänner 2014 muss Oliver Pohle, Capo der ULTRAS RAPID seine Haftstafe antreten. Das rechtskräftige Urteil lautet 14 Monate Haft. 

Nochmal zur Info:


Rapid-Fans: Urteile rechtskräftig

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat Urteile gegen 75 Rapid-Fans bestätigt, die damit unter anderem wegen Landfriedensbruch rechtskräftig verurteilt sind. Verhandelt wurde wegen Ausschreitungen am Westbahnhof im Mai 2009.
Der OGH wies bereits am 31. Jänner in nicht-öffentlicher Sitzung die Nichtigkeitsbeschwerden der Rapid-Fans zurück. „Die Einwände der Verteidiger gegen die Verfahrensführung und die Urteile erwiesen sich als unbegründet“, hieß es dazu in einer Pressemitteilung. Die Entscheidung über die Berufungen gegen die Strafhöhen übertrug der OGH dem Wiener Oberlandesgericht (OLG).

Ausschreitungen am Westbahnhof

Insgesamt 165 Rapid-Anhänger waren nach einem Heimspiel gegen Mattersburg im Mai 2009 zum Westbahnhof marschiert, um von einer Auswärtspartie in Linz heimkehrende Austria-Fans in Empfang zu nehmen. „Naturgemäß entsprang dieses Vorhaben keineswegs freundschaftlicher Gesinnung gegenüber den Anhängern des FK Austria, sondern war vielmehr die jahrelange Feindschaft und die den Angeklagten gemeinsame Bereitschaft zu gewalttätigem Verhalten wahrer Hintergrund“, hieß es dazu in der Anklageschrift.
Gröbere Attacken auf die Austria-Fans konnten demnach nur deshalb verhindert werden, weil die Polizei von dem Vorhaben Wind bekommen hatte und die gegnerischen Fans am Bahnhof abgeschirmt worden waren.

Monatelanger Prozess in drei Gruppen

Nur ein Teil der gewalttätigen Rapid-Anhänger konnte ausgeforscht worden. 85 landeten schließlich vor Gericht, gegen die monatelang in drei separaten Gruppen verhandelt wurde.
Gegen einen von ihnen wurde das Verfahren im Stadium der Hauptverhandlung eingestellt, da die Anklagebehörde selbst zum Schluss kam, in diesem Fall keinen Schuldnachweis erbringen zu können. 75 wurden am Ende verurteilt, davon elf zu teilbedingten oder gänzlich unbedingten Haftstrafen von bis zu 14 Monaten - mehr dazu in Fünf Haftstrafen gegen Rapid-Fans (wien.ORF.at; 9.3.2012).

OLG bestätigt Urteile gegen Rapid-Fans

22 Urteile gegen Rapid-Fans, die nach gewalttätigen Ausschreitungen im Jahr 2009, verhängt worden sind, hat das Wiener Oberlandesgericht (OLG) nun bestätigt. 19 weitere Berufungen werden am Mittwoch verhandelt.
„Sie haben eine Gegend in Angst und Schrecken versetzt“, betonte Richter Werner Röggla. Die teilweise gerichtlich vorbelasteten Männer hätten die „Langmütigkeit der Justiz“ ausgenützt. Für die Rädelsführer bedürfe es des Vollzugs der Freiheitsstrafen. So muss der Ex-Ultras-Chef 14 Monate Haft im Gefängnis verbüßen, ein zweiter Anführer zehn Monate. Die restlichen Männer fassten Strafen zwischen elf Wochen auf Bewährung und neun Monate teilbedingt aus.

Mutmaßlicher Rädelsführer sitzt in Rapid-Kommission

Dabei hatte der Ex-Ultras-Chef den Berufungssenat zuvor um eine gänzlich bedingte Strafnachsicht ersucht. Der bereits mehrfach rechtskräftig vorbestrafte Mann wurde vom SK Rapid in eine Reformkommission berufen. In der Kommission sitzen 14 Mitglieder, darunter Rapid-Präsident Rudolf Edlinger, Ex-Präsident Günter Kaltenbrunner und der ehemalige Trainer und Sportdirektor Ernst Dokupil.
Die Kommission soll Vorschläge sammeln, um Struktur und Satzung Rapids so zu verändern, „dass der SK Rapid den Ansprüchen der nächsten Jahrzehnte gerecht werden kann“. Der Ex-Ultras-Chef soll laut seinen eigenen Angaben im Prozess „ein Bindeglied zwischen Verein und Fan-Szene sein“. Dafür habe er sich „aus der vordersten Organisation der Fan-Gruppe zurückgezogen“. Bei der Strafbemessung gegen ihn kam erschwerend hinzu, dass er schon einmal wegen Landfriedensbruch verurteilt worden war.
Außerdem war er nach der erstinstanzlichen Erledigung der Causa Westbahnhof im Jänner 2012 im Dezember 2012 vom Bezirksgericht Wien-Fünfhaus neuerlich abgeurteilt worden - zum einen wegen einer versuchten Körperverletzung am Rande eines Heimspiels des SK Rapid, als er einem Kontrahenten zwei Schläge ins Gesicht versetzte, zum anderen wegen Sachbeschädigung, weil er bei einem Auswärtsspiel in Ried die Scheibe eines Busses eingeschlagen haben soll.

Edlinger: Kein Platz für Ex-Ultras-Chef

Rapid-Präsident Rudolf Edlinger erklärte wenig später, dass für den verurteilten Ex-Ultras-Chef in Zukunft kein Platz mehr in der Kommission sein werde: „Nach der nun rechtsgültigen Verurteilung ist [...] klar, dass die aktive Fanszene zukünftig in der Reformkommission durch eine andere Person vertreten sein wird“, wurde Edlinger in einer Vereinsaussendung zitiert.
Wie der Club erläuterte, sei der jetzt Verurteilte als von der „aktiven Fanszene“ nominiertes Mitglied in die Reformkommission geholt worden, man habe von Vereinsseite keine Ausgrenzungspolitik betreiben wollen. „Im Falle der aktiven Fanszene wurde der ehemalige Ultras-Capo vorgeschlagen, und so wie bei allen anderen nominierten Personen folgte die Einberufung von ihm in diese Reformkommission persönlich durch Rapid-Präsident Rudolf Edlinger“, hieß es.

Rapid gegen Austria am Westbahnhof

Bei der Causa Westbahnhof geht es um gewalttätige Ausschreitungen von Rapid-Fans am 21. Mai 2009. Sie marschierten zum Westbahnhof, um von einer Auswärtspartie in Linz heimkehrende Austria-Fans in Empfang zu nehmen - mehr dazu in Rapid-Fans: Urteile rechtskräftig. Gröbere Attacken auf die Austrianer konnten nur deshalb verhindert werden, weil die Polizei von dem Vorhaben erfahren hatte und die gegnerischen Fans am Bahnhof abgeschirmt wurden.
Nur ein Teil der gewalttätigen Rapid-Anhänger konnte ausgeforscht worden. 85 landeten schließlich vor Gericht, gegen die monatelang in drei separaten Gruppen verhandelt wurde. Gegen einen von ihnen wurde das Verfahren im Stadium der Hauptverhandlung eingestellt, da die Anklagebehörde selbst zum Schluss kam, in diesem Fall keinen Schuldnachweis erbringen zu können. 75 wurden am Ende verurteilt, davon elf zu teilbedingten oder gänzlich unbedingten Haftstrafen von bis zu 14 Monaten.

WESTBAHNHOF
14 Monate Haft für Ultras-Capo!

Schuldsprüche wegen Landfriedensbruchs für sämtliche 29 Angeklagte Fans des SK Rapid.

So ist am Freitag im Wiener Straflandesgericht der Prozess gegen die erste Tranche jener Rapid-Fans zu Ende gegangen.  Sie sind nach Ansicht des Schöffensenats am 21. Mai 2009 zum Westbahnhof gezogen, um sich dort mit von einem Auswärtsspiel heimkehrenden Austria-Fans und der Polizei gewalttätige Auseinandersetzungen zu liefern.

Für die Rädelsführer setzt es teilweise unbedingte Freiheitsstrafen. Einer der Chefs der "Ultras Rapid" fasste 14 Monate unbedingt aus. 


Der 29-jährige Vorsänger weist bereits zwei einschlägige Vorstrafen auf, darunter eine zehnmonatige Bewährungsstrafe wegen Landfriedensbruchs im Zusammenhang mit Ausschreitungen nach einem Rapid-Auswärtsspiel in Kapfenberg. Ein weiterer, ebenfalls zweifach vorbestrafter Mann, der sich ebenfalls in führender Rolle am Westbahnhof hervorgetan haben soll, bekommt zehn Monate unbedingt.  Die übrigen Fans werden zu Bewährungsstrafen zwischen elf Wochen und acht Monaten verurteilt. 


Vier von ihnen haben aufgrund von Vormerkungen im Strafregister zusätzlich unbedingte Geldstrafen zwischen 3.420 und 4.500 Euro aufgebrummt bekommen.


Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Fast eineinhalb Stunden dauert die Urteilsbegründung, die einige der Rapid-Fans mit halblauten Unmutsäußerungen gegen Gericht, anwesende Journalisten und Fotografen untermalten ("Schleicht's eich aussi! Bist wo ang'rennt? Schleich di aussi!"). Für das Gericht steht fest, dass mehrere Dutzend Rapidler zum Westbahnhof gezogen waren, um eine "Racheaktion" vorzunehmen, nachdem bekanntgeworden ist, dass einige Wochen zuvor ein Rapid-Fan angeblich von einem Austrianer verprügelt wurde. Der "gewalttätigen Masse" (Richterin) sei es darauf angekommen, Gewalttätigkeiten zu begehen. Eine weitere Gruppe der insgesamt 85 Angeklagten wird ebenfalls noch im Jänner ihr Urteil erhalten. Die Senatsvorsitzende schließt aus, dass sich unter den Angeklagten Personen befanden, "die als bloße Schaulustige am Westbahnhof waren".  Es sei keinem einzigen nur darum gegangen, "sich aufzustellen und Fan-Gesänge anzustimmen. Sie hatten Gewalttaten in Form von Körperverletzungen und Sachbeschädigungen vor".